Wolfenbüttel 

Wolfenbüttel: Kinder nutzen Spielzeug nicht mehr – und fassen einen herzergreifenden Entschluss

Zwei Kinder aus Wolfenbüttel wollen ein Teil ihrer Spielsachen nicht mehr – und fassen gemeinsam mit ihrer Mama einen herzergreifenden Entschluss. (Symbolbild)
Zwei Kinder aus Wolfenbüttel wollen ein Teil ihrer Spielsachen nicht mehr – und fassen gemeinsam mit ihrer Mama einen herzergreifenden Entschluss. (Symbolbild)
Foto: imago images/U.J.Alexander

Wolfenbüttel. „Mama, ich möchte all meine Spielsachen verschenken, wie können wir das machen?“ So beginnt eine Geschichte aus Wolfenbüttel, die wirklich ans Herz geht.

Ebru lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Wolfenbüttel. Gerade baut die Familie ein ehemaligen Spielzimmer zu einem Arbeitszimmer um. Einige Spielzeuge wollen ihre Kinder natürlich behalten. Doch mit einigen anderen Sachen würden die Kinder einfach nicht mehr spielen. Doch warum im Keller einstauben lassen? Die Mama aus Wolfenbüttel würde viel lieber anderen Kindern damit eine Freude machen – und hat deshalb mit ihren Kindern einen herzergreifenden Entschluss gefasst.

Wolfenbüttel: Kinder fassen herzergreifenden Entschluss

„Hallo Mamis und Papis“, mit diesen Worten wendet sich Ebru in einer Wolfenbüttel-Gruppe bei Facebook an die Mitglieder. „Ich möchte so gerne den Kindern eine Freude machen“, schreibt die zweifache Mama weiter. Sie habe viel Spielzeug übrig, würde es gerne verschenken, an diejenigen, „die es wirklich benötigen“.

+++Die aktuelle Corona-Lage in Wolfenbüttel+++

Ihre Kinder ständen hinter der Entscheidung, ihr achtjähriger Sohn habe sie sogar erst auf die Idee gebracht. „Uns geht es sehr gut, deshalb haben die Kinder beschlossen, anderen Kindern zu helfen, die momentan genau das gleiche durchmachen, wie wir durchgemacht haben“, erzählt Ebru gegenüber news38.

Familie aus Wolfenbüttel will anderen Familien Freude bereiten

Ihre Familie habe nämlich keine leichte Zeit hinter sich. Es habe Phasen gegeben, in denen es sehr schwer gewesen sei, den Kindern Wünsche zu Weihnachten oder zum Geburtstag zu erfüllen. Doch das Blatt habe sich glücklicherweise gewendet. Vergessen sei die Zeit jedoch nicht. Und deshalb wolle sie nun denjenigen helfen, die es vielleicht auch gerade schwer haben.

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Die Idee: Wer Interesse hat, könne Ebru gerne bei Facebook schreiben. Sie würde sich dann mit ihren Kindern zusammensetzen und gemeinsam „alles schön reinigen und jedes Set einzeln verpacken“. Die zweifache Mama hofft, mit dieser Aktion viele Familien glücklich machen zu können. Ihr Wunsch: Dass kein Kind an Weihnachten traurig sein muss.

HIER kommst du zu dem Facebook-Beitrag. (abr)