Wolfenbüttel 

Wolfenbüttel: Frau will ihrer Tochter helfen – genau das wird ihr zum Verhängnis

Eine Frau aus Wolfenbüttel wollte ihrer Tochter helfen – ihre Gutmütigkeit wurde ihr zum Verhängnis. (Symbolbild)
Eine Frau aus Wolfenbüttel wollte ihrer Tochter helfen – ihre Gutmütigkeit wurde ihr zum Verhängnis. (Symbolbild)
Foto: picture alliance / Sebastian Gollnow

Wolfenbüttel. In Wolfenbüttel ist einer Frau ihre Gutmütigkeit zum Verhängnis geworden.

Als ihre angebliche Tochter anrief und die Frau aus Wolfenbüttel um Hilfe bat, ahnte die 81-Jährige noch nicht, was auf sie zukommen würde.

Wolfenbüttel: Angebliche Tochter bittet um Hilfe

Am Freitagvormittag meldete sich bei der 81-Jährigen eine Frau am Telefon, die angab, ihre Tochter zu sein. Sie bat die ältere Dame um Hilfe und sagte, sie sei in einen Unfall verwickelt.

Einen Anruf später meldete sich eine weitere Frau, angeblich von der Polizei, die den angeblichen Verkehrsunfall der Tochter bestätigte.

Dann folgte ein dritter Anruf.

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Wolfenbüttel: Betrüger verlangen 10.000 Euro

Bei dem dritten Gespräch war ein mann am anderen Ende der Leitung, der laut Polizei angab, beim Amtsgericht zu arbeiten.

Um der angeblichen Tochter zu helfen, überredete der Unbekannte die 81-jährige Frau, eine Summe von 10.000 Euro einem wiederum anderen Mann zu geben, der in einem Auto vor ihrer Haustür auf sie warte.

Somit wurde die herzensgute Dame um einen ordentlichen Betrag betrogen. Erst hinterher wurde ihr klar, dass sie auf Trickbetrüger reingefallen war...

Kurze Zeit später erlebte eine 78-jährige Frau aus Wolfenbüttel etwas Ähnliches. Ihre Reaktion stellte den Betrug dabei allerdings in den Schatten.

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Wolfenbüttel: Polizisten raten Folgendes

Bei der 78-Jährigen war es der angebliche Enkel, der in einen angeblichen Verkehrsunfall verwickelt war. Die Betrüger versuchten, der Dame rund 22.000 Euro abzunehmen. Jedoch ließ sich die 78-Jährige nicht übers Ohr hauen.

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Um sich vor solchen Betrügern zu schützen rät die Polizei Wolfenbüttel deshalb Folgendes: Lieber öfter Nachfragen und misstrauisch bleiben. Man sollte sich außerdem zu nichts drängen lassen und schon bei ersten Anzeichen die Polizei informieren. (ali, dpa)