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Kreis Wolfenbüttel: Situation auf Schützenfest eskaliert komplett – unfassbar, was Feiernde machen

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

Berel. 

Unschöne Szenen auf dem Schützenfest in Berel im Kreis Wolfenbüttel!

Die Polizei hatte am vergangenen Wochenende bei dem Schützenfest im Kreis Wolfenbüttel alle Hände voll zu tun! Auf dem Festplatz eskalierte die Situation derart, dass der Veranstalter die Reißleine zog und die Veranstaltung beendete.

Kreis Wolfenbüttel: Eskalation beim Schützenfest

Die Polizei musste am frühen Sonntagmorgen um 0.20 Uhr anrücken. Ein 35 Jahre alter Mann soll andere Personen sexuell belästigt und beleidigt haben. Zeugen hielten den Mann fest, bis die Polizei eintraf. Doch der Mann ließ sich nicht wirklich beruhigen.

Er soll versucht haben in Richtung der Beamten zu treten und sie anzugreifen. Außerdem soll er sie beleidigt haben. Schlussendlich wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Er musste außerdem eine Blutprobe abgeben.

Gegen 2.30 Uhr musste die Polizei dann zu einem nächsten Einsatz ausrücken. Wie die Beamten berichten, sei die Grundstimmung auf dem Schützenfestplatz eskaliert. Zwei Gruppen waren aufeinander losgegangen. Bei den Streitkgieten wurden drei Personen verletzt. Die Polizei zog die Reißleine und sprach Platzverweise aus. Es wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung und weiterer Körperverletzungsdelikte ermittelt. Die Polizei muss außerdem prüfen, ob eines der Opfer durch eine Schreckschusswaffe verletzt wurde.

Veranstalter im Kreis Wolfenbüttel zieht Reißleine

Eine weitere Eskalation gab es außerdem am Samstagabend um 22.45 Uhr auf dem Festplatz. Viele der Feiernden hatten eine Menge Alkohol getrunken. Einige seien aggressiv gewesen, sagt die Polizei. Der Veranstalter erklärte die Veranstaltung aufgrund der angespannten Situation für beendet.

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Als die Gruppen den Festplatz verließen, kam es immer wieder zu unschönen Momenten. Ein 24 Jahre alter Mann zeigte beispielsweise den Hitlergruß. Unbekannte Personen klauten außerdem Kennzeichenschilder der Polizei und beschädigten den Reifen eines Streifenwagens.

Die Polizei ermittelt nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Diebstahl von Kennzeichen, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie Sachbeschädigung an Kfz. (abr)

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