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VW: Nach Osterloh-Forderungen - Aufsichtsrat von Volkswagen macht sich Gedanken

Redner Bernd Osterloh während seiner Rede in Halle 11, projiziert auf eine Leinwand hinter der Vorstands-Bank auf der Bühne.
Redner Bernd Osterloh während seiner Rede in Halle 11, projiziert auf eine Leinwand hinter der Vorstands-Bank auf der Bühne.
Foto: VW-Betriebsrat/Kevin Nobs

Wolfsburg/Stuttgart. Nach den Forderungen von VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh etwa nach einer Jobgarantie bis Ende 2028 soll das Präsidium des Aufsichtsrats über mögliche Lösungen beraten.

Das Gremium treffe sich an diesem Freitag zu Gesprächen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus gut informierten Kreisen. Zuvor hatten der "Spiegel" und das "Handelsblatt" darüber berichtet.

Ziel ist nach dpa-Informationen, mögliche Lösungswege zu skizzieren. Osterloh hatte auf einer VW Betriebsversammlung in Wolfsburg außer der Jobgarantie eine Nachbesetzung aller offenen Stellen gefordert.

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Außerdem müsse der Vorstand die Milliardenverluste aus dem Tagesgeschäft in den Griff bekommen, sagte Osterloh. Diese gingen alleine auf das Konto des Managements. Darunter seien das Desaster um den neuen Abgas-Prüfstandard WLTP oder Verzögerungen bei Fahrzeugprojekten.

"Bevor all diese Fragen nicht beantwortet und mit klaren Vereinbarungen versehen sind, wie wir diese Fehler beheben, werden hier keinerlei Gespräche zu weiteren Effizienzsteigerungen stattfinden", sagte Osterloh.

Der Betriebsratschef verwies warnend auf die "Mobilisierungsfähigkeit" der IG Metall und die angespannte Stimmung der Belegschaft. (dpa)