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VW: Trotz drohender Milliardenstrafe - noch keine Rückstellungen in Wolfsburg

VW droht eine Milliardenstrafe. (Archivbild)
VW droht eine Milliardenstrafe. (Archivbild)
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Wolfsburg. Volkswagen hat noch kein Geld für eine mögliche Milliardenstrafe der EU-Wettbewerbshüter bereit gestellt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur werden die Vorwürfe zunächst geprüft, erst danach soll über Rückstellungen entschieden werden.

BMW hatte dagegen angekündigt, zur Abdeckung der möglichen RisikenVW: voraussichtlich mehr als eine Milliarde Euro auf die Seite zu legen. Aus den Beschwerdepunkten der EU-Kommission leitet der Autobauer ab, "dass die EU-Kommission mit überwiegender Wahrscheinlichkeit einen Bußgeldbescheid in signifikanter Höhe erlassen wird".

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BMW wolle sich zur Wehr setzen.

Die EU-Kommission wirft den Autokonzernen BMW, Daimler und VW vor, jahrelang illegale Absprachen zu Technologien der Abgasreinigung getroffen zu haben. VW wollte die Entscheidung zunächst näher analysieren.

Nach Konzern-Einschätzung erkennt die Kommission jedoch "grundsätzlich an, dass Kooperationen zwischen Herstellern zu technischen Fragen in der Automobilindustrie weltweit üblich sind". (dpa)