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VW will neues Werk im Ausland bauen – diese Länder sind die heißen Kandidaten dafür

Symbolbild
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Foto: Volkswagen AG

Wolfsburg. Die Suche von VW nach einem Standort für ein neues Werk im Ausland ist auf der Zielgeraden. In der engeren Auswahl sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur das EU-Land Bulgarien und die Türkei. In beiden Ländern sind die Personalkosten weitaus niedriger als in Deutschland. Es geht um eine Milliardeninvestition.

Volkwagen: Das Rennen ist offen

Eine Entscheidung ist demnach aber noch nicht gefallen - das Thema dürfte aber auch den Volkswagen-Aufsichtsrat auf seiner Sitzung nach Ostern beschäftigten. Das Rennen sei offen, hieß es aus gut informierten Kreisen.

VW-Betriebsrat spricht sich für Salzgitter aus

Zuvor hatten die VW-Pläne bereits den Betriebsrat auf den Plan gerufen: Die Arbeitnehmerseite sorgt sich um die Auslastung bestehender Fabriken und rief dazu auf, statt neu zu investieren lieber einen der bisherigen Standorte umzunutzen. Dies könnte eines der Motorenwerke in Salzgitter, im polnischen Polkowice (Polkwitz) oder im ungarischen Györ sein.

Vor allem die Bulgaren machen sich Hoffnungen: Am Tag vor dem Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Sofia Anfang April nahm eine Volkswagen-Besuchergruppe nach dpa-Informationen einen deutschsprachigen Kindergarten in der Hauptstadt unter die Lupe.

Auch das gehört zu den Standortbedingungen, die Volkswagen vor einer Entscheidung prüft - der Autokonzern will bei der Auswahl des künftigen Standorts nichts dem Zufall überlassen. (dpa/ck)