VW 

Konflikt spitzt sich zu: BMW-Vorstand kritisiert Vorgehen von VW scharf

VW und BMW haben Streit. (Symbolbild)
VW und BMW haben Streit. (Symbolbild)
Foto: Volkswagen AG

Wolfsburg. Der Konflikt zwischen den Autoherstellern BMW und VW um die staatliche Förderung von Elektroautos spitzt sich weiter zu.

Jetzt hat sich der BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich geäußert und kritisiert das Vorgehen von Volkswagen bezüglich der Förderung von Elektro-Autos scharf.

BMW und VW: Streit geht in die nächste Runde

Er bezeichnete die Vorschläge von Volkswagen als schädlich für Deutschland.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Nach SEK-Einsatz in Salzgitter: +++ 28-Jähriger erschossen +++ Er soll zuvor seinen Kumpel getötet haben +++

Kreis Helmstedt: Sechs Menschen bei Unfall mit drei Autos verletzt

• Top-News des Tages:

Drama bei Braunschweig: Mann stirbt nach Unfall auf A2 – aber wer ist der Tote?

Wolfenbüttel: Mehrere Krätze-Fälle in Seniorenheim – Bewohner und Mitarbeiter betroffen

-------------------------------------

„Wenn ein Unternehmen versucht, die Förderung – zum Schaden unserer Volkswirtschaft – sehr einseitig in die eigene Richtung zu lenken, dann müssen wir widersprechen“, sagte er der Zeitung „Die Welt“. „Im konkreten Fall ging es darum, dass VW die Förderung von kleinen, sehr preiswerten Elektroautos durchsetzen wollte, die sie zukünftig einmal im Portfolio haben werden“, erläuterte Fröhlich.

>>> VW: Volkswagen verkauft weniger Autos – Einbruch bei Porsche

BMW fühlt sich benachteiligt

Elektroautos von BMW wie der i3 wären dadurch benachteiligt worden.

„Das Ergebnis wäre auch ein Förderprogramm für asiatische Hersteller von kleinen Elektroautos gewesen. Denn dort werden viel mehr preiswerte Elektrofahrzeuge gebaut als im Hochlohnstandort Deutschland“, fügte Fröhlich hinzu.

Streit dürfte noch nicht beigelegt sein

>>> Bericht: Stotterstart für neuen VW Golf - massive Probleme mit der Elektronik

VW hat sich dazu noch nicht geäußert. Dennoch dürfte der Konflikt zwischen den beiden Auto-Riesen noch nicht beendet sein. (fb/dpa)