VW 

VW: Ansturm auf neuen Volkswagen ID.3 legt Bestell-Portal lahm

Volkswagen hat am Mittwoch (8. Mai 2019) in Berlin im Rahmen einer Presseveranstaltung das Pre-Booking für das erste Modell seiner neuen vollelektrischen ID. Modellfamilie, den ID.3, in Europa gestartet. Die Nachfrage war so enorm, dass die Server unter der Last zeitweise zusammenbrachen. (Fotos: VW)
Volkswagen hat am Mittwoch (8. Mai 2019) in Berlin im Rahmen einer Presseveranstaltung das Pre-Booking für das erste Modell seiner neuen vollelektrischen ID. Modellfamilie, den ID.3, in Europa gestartet. Die Nachfrage war so enorm, dass die Server unter der Last zeitweise zusammenbrachen. (Fotos: VW)

Wolfsburg/Berlin. VW hat die Vorbestellungen für seinen vollelektrischen Hoffnungsträger «VW ID.3» im Internet gestartet. Binnen 24 Stunden gingen bereits über 10.000 Registrierungen ein - ein Ansturm, der alle Erwartungen übertrifft und dem die IT-Systeme offenbar nicht mehr gewachsen sind.

Immer wieder bricht die Website zusammen. "Unter Hochdruck" würde an den Technik-Problemen gearbeitet, heißt es von VW.

VW ID.3: So viel soll das Elektro-Auto kosten

Der Preis für die zunächst auf 30.000 Fahrzeuge beschränkte Premieren-Edition mit einer Reichweite von 420 Kilometern soll unter 40.000 Euro liegen, wie das Unternehmen am Mittwoch in Berlin mitteilte. Für die kleinste Version peilt der Autobauer einen Preis von unter 30.000 Euro an. Ziel sei es, die Elektromobilität massentauglich zu machen, sagte VW-Markenvertriebschef Jürgen Stackmann.

Interessenten in 29 europäischen Ländern können sich seit Mittwoch zum Kauf für das Startmodell registrieren lassen. Dabei wird eine Reservierungsgebühr von 1000 Euro fällig, die später verrechnet oder erstattet wird. "In vielen Ländern sind die Webseiten unter der Last der Anfragen zusammengebrochen", sagte ein VW-Sprecher und versprach eine möglichst schnelle Lösung der IT-Probleme.

Weltpremiere auf der IAA für September angekündigt

Komplett sehen können Interessenten den Wagen noch nicht. Die Weltpremiere ist für September bei der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt angekündigt. Kurz danach sollen verbindliche Bestellungen möglich sein, die ab April 2020 wirksam werden.

Die Produktion der ID-Modellfamilie soll Ende 2019 im VW-Werk Zwickau beginnen, wo derzeit der Umbau zur ersten E-Auto-Fabrik läuft. "Erste Fahrzeuge werden Mitte 2020 ausgeliefert", kündigte VWan.

------------------------------------

Mehr zu VW:

-------------------------------------

Nachfrage für Elektroautos und Hybride wächst weltweit

Dass die weltweite Nachfrage für Elektroautos und Hybride stark wächst, zeigt eine Analyse des Beratungsunternehmen PwC auf Basis von Zulassungszahlen in den großen Automärkten.

Batteriebetriebene Elektroautos seien dabei mit einer Wachstumsrate von 85,4 Prozent das am stärksten wachsende Segment, sagte PwC-Experte Felix Kuhnert laut einer Mitteilung vom Mittwoch. (dpa, aj)