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VW: Konzern zahlt Betriebsräten wieder volles Gehalt – das steckt dahinter

Der Betriebsratsvorsitzende und Aufsichtsratsmitglied bei Volkswagen, Bernd Osterloh. (Archivbild)
Der Betriebsratsvorsitzende und Aufsichtsratsmitglied bei Volkswagen, Bernd Osterloh. (Archivbild)
Foto: Peter Steffen/dpa

VW hatte die Gehälter von 15 Arbeitnehmervertretern gekürzt. Der Grund: Die Staatsanwaltschaft ermittelte wegen möglicherweise zu hoher Vergütung der Betriebsräte. Jetzt soll der Autokonzern wieder das volle Gehalt, beziehungsweise etwas weniger zahlen.

Darüber berichtet die Braunschweiger Zeitung. Demnach wurde auch dem Vorsitzenden Bernd Osterloh die Vergütung gekürzt. Jetzt solle die Differenz der letzten anderthalb Jahre zurückgezahlt werden.

VW: Haben Betriebsräte des Autokonzerns zu viel Gehalt kassiert?

Osterloh verdiente beispielsweise rund 200.000 Euro plus Bonuszahlungen. So erreichte er auch mal inklusive der Boni 750.000 Euro, so die Zeitung über den Vorsitzenden des VW-Betriebsrates.

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Ermittelt wurde wegen des Verdachts der Untreue gegen die VW-Personalvorstände Karlheinz Blessing und Horst Neumann sowie den aktuellen Personalchef der Marke VW, Martin Rosik, und auch gegen seinen Vorgänger Jochen Schumm.

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Doch das Schiedsgericht sah es wohl anders. Die Bewertung der Richter: Die Vergütung Osterloh sei „ausdrücklich“ nicht unzulässig.

Wie die Schiedsrichter zu der Entscheidung kamen und weitere Hintergrundinformationen liest du im kompletten Artikel der Braunschweiger Zeitung. (js)