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VW mit Weltpremiere! Volkswagen haut einen Kracher raus – "eine Art Fata Morgana"

Das Technologie-Highlight des Einzelstücks wird erst sichtbar, wenn man den Kofferraum öffnet: VW versucht es mit einem Hologramm!
Das Technologie-Highlight des Einzelstücks wird erst sichtbar, wenn man den Kofferraum öffnet: VW versucht es mit einem Hologramm!
Foto: Volkswagen AG

Wolfsburg. VW versteckt sein neues Highlight im Kofferraum: Im "Hintern" des Golf GTI Aurora steckt tatsächlich eine Weltpremiere: Ein Hologramm! Monatelang haben die Tüftler von Volkswagen daran gefeilt, beim GTI-Treffen am Wörthersee wurde die neue Technologie jetzt präsentiert.

Das Soundsystem des Showfahrzeugs sei jetzt über ein intuitiv bedienbares Hologramm steuerbar, so VW. "Fast jeder kennt Hologramme aus Hollywood-Filmen wie 'Star Trek' und 'Star Wars' – und wir sind nah an dieser Kino-Wirklichkeit", sagt Thomas Schmall, Chef der Volkswagen Group Components.

VW packt Hologramm in den Kofferraum

Anders als auf dem Kinosessel brauche man beim Golf GTI Aurora aber keine 3D-Brille, spezielle Sensorhandschuhe oder Joysticks. "Es ist wie eine Art Fata Morgana, die man klar und deutlich sehen kann. Das nutzen wir für ein ganz neues Bedienerlebnis", so Schmall.

Ein Hologramm im GTI - mehr Bilder:

Das Hologramm schwebt tatsächlich frei im Raum, oberhalb der Hardware, die in einem kompakten Modul im Kofferraum verbaut ist. "Wir erzeugen ein schwebendes Bild mittels Software-Algorithmen und visuellen Technikbausteinen. Das System erkennt selbstständig die Bedienungswünsche des Nutzers und setzt diese um", erklärt Mark Möller, VW Components-Entwicklungschef.

"Keine Spielerei, auch wenn es zum Spielen reizt"

Die Details der Technologie seien laut Möller Betriebsgeheimnis auf Basis einer eigenen, patentierten Technologie. Klar ist aber: Die holografische Bedieneinheit im Golf GTI Aurora ist keine Spielerei, auch wenn sie zum Spielen reizt. "Das Holografie-System ist mit bereits heute verfügbaren Technikbausteinen realisierbar, also keine Science-Fiction. Bis zu einem möglichen Einsatz in Serienfahrzeugen wird aber noch etwas Zeit vergehen", so Möller. (ck)