VW 

VW und Ford auf Kuschelkurs: Neue Allianz bei Elektro- und Roboterautos 

VW-Chef Herbert Diess (links) und sein Amtskollege von Ford, Jim Hackett,  bei einem gemeinsamen Gang über die Automesse in Detroit (Archivbild).
VW-Chef Herbert Diess (links) und sein Amtskollege von Ford, Jim Hackett, bei einem gemeinsamen Gang über die Automesse in Detroit (Archivbild).
Foto: Boris Roessler/dpa

New York /Wolfsburg. Volkswagen und Ford wollen künftig auch bei Elektrofahrzeugen und Roboterautos die Kräfte bündeln. Das verkündeten VW-Konzernchef Herbert Diess und Ford-Chef Jim Hackett am Freitag in New York.

VW und Ford rücken enger zusammen

Im Rahmen der erweiterten Allianz wird VW Milliarden in Fords Tochter Argo AI für selbstfahrende Autos stecken. Die Amerikaner wollen im Gegenzug Hunderttausende Fahrzeuge für den europäischen Markt auf der E-Auto-Plattform MEB von VW fertigen.

VW bringt ID-Sparte ein

Volkswagen werde 2,6 Milliarden Dollar (2,3 Mrd Euro) in Argo AI investieren, teilten die Unternehmen mit. Der Betrag ergibt sich aus einer Milliarde Dollar an Finanzmitteln, zudem bringt VW seine eigene Sparte AID für autonomes Fahren ein, die 200 Mitarbeiter hat und mit 1,6 Milliarden bewertet wird.

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AIDs bisheriger Sitz in München soll künftig als Europa-Zentrale von Argo AI dienen.

Ford und VW werden durch den Deal, bei dem Argo AI insgesamt mit sieben Milliarden Dollar bewertet wird, in Zukunft gemeinsam und zu gleichen Teilen eine deutliche Mehrheit an der Tochter halten. (dpa)