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VW-Tochter Audi: Kommt schon wieder ein neuer Chef?

An der Audi-Spitze soll sich der FAZ zufolge bald was verändern. VW schweigt dazu. (Symbolbild)
An der Audi-Spitze soll sich der FAZ zufolge bald was verändern. VW schweigt dazu. (Symbolbild)
Foto: dpa

Ingolstadt/Wolfsburg. Die weitere Zukunft von Audi-Chef Bram Schot an der Spitze der VW-Tochter bleibt ungewiss. Volkswagen wollte sich nicht zu einem Medienbericht äußern, wonach Ex-BMW-Vorstand Markus Duesmann im Frühjahr 2020 an die Spitze der VW-Tochter rückt.

VW kommentiert „Spekulation“ nicht

„Spekulationen über den Zeitpunkt des Tätigkeitsbeginns oder die Ressortverantwortung“ von Herrn Duesmann würden bis zur finalen Beschlussfassung des VW-Aufsichtsrates nicht kommentiert, hieß es in Wolfsburg. Ein BMW-Sprecher wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

Schot übernimmt Stadler-Nachfolge

Schot hatte nach der Verhaftung von Rupert Stadler die Leitung der VW-Tochter in Ingolstadt übernommen - zunächst kommissarisch, seit Januar ist er auch formal Vorstandschef.

Eigentlich hatte Duesmann als Wunschkandidat von VW-Konzernchef und Audi-Aufsichtsratschef Herbert Diess für den Chefsessel in Ingolstadt gegolten.

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VW hatte den Manager im Juli 2018 in München abgeworben. Bisher hieß es, wegen einer Konkurrenz-Sperrklausel dürfe er voraussichtlich erst im Oktober 2020 im VW-Konzern antreten. BMW hatte Duesmann bislang nicht freigegeben.

Nach Angaben der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ soll es nun aber eine Einigung der Unternehmen geben bezüglich der Konkurrenz-Sperrklausel. Duesmann dürfe nun früher als bisher gedacht - voraussichtlich am 1. April 2020 - bei Audi den Dienst antreten.

Bei Volkswagen hieß es weiter, der Aufsichtsrat werde sich mit dem Eintritt von Herrn Duesmann in den VW-Konzernvorstand befassen, nachdem dessen Verfügbarkeit geklärt sei. Der Aufsichtsrat habe am 23. Juli 2018 entschieden, Duesmann „den Eintritt in den Konzernvorstand anzubieten“.

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Bereits damals sei darauf hingewiesen worden, dass Duesmann seine Tätigkeit aufnehmen werde, „sobald er hierfür zur Verfügung steht“. Wann dies der Fall sei, hänge weiterhin von Vereinbarungen zwischen Duesmann und BMW ab. (dpa)