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VW: Konzern geht jetzt krassen Schritt – das hat sich noch kein anderer Autobauer getraut

Stefan Sommer (r), Volkswagen Konzernvorstand für Beschaffung, und Thomas Schmall (l), Vorstandsvorsitzender Volkswagen Konzern Komponente, sprechen im VW Werk Salzgitter.
Stefan Sommer (r), Volkswagen Konzernvorstand für Beschaffung, und Thomas Schmall (l), Vorstandsvorsitzender Volkswagen Konzern Komponente, sprechen im VW Werk Salzgitter.
Foto: dpa

Salzgitter. Der VW-Konzern startet am Montag in Salzgitter eine Pilotfertigung für eigene Batteriezellen. Das hat sich vor VW noch kein anderer Autobauer gewagt. Bisher wurden die Batterien stets im Ausland eingekauft.

Außerdem wird dort von VW ein Forschungszentrum eröffnet. Der Konzern will über die weitere Strategie in der Elektromobilität informieren.

VW geht jetzt diesen drastischen Schritt

Zu der Veranstaltung an dem Standort, wo Volkswagen bisher Verbrennungsmotoren herstellt, werden unter anderem Einkaufsvorstand Stefan Sommer und der Leiter der Sparte Batterie- und Energiesysteme, Frank Blome, erwartet.

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Eine eigene Zellfertigung war für die deutschen Autohersteller bisher zu teuer, sie kauften die Komponenten von Zulieferern vor allem aus Asien ein. Damit wäre VW einer der ersten Autobauer, der selbst diese Zellen herstellt.

Salzgitter: VW will über 1000 neue Stellen ermöglichen

Für 2020 plant VW zusammen mit dem schwedischen Partner Northvolt in Salzgitter auch eine Fabrik für Lithium-Ionen-Batterien.

Bis zum Jahreswechsel 2023/24 sollen mehr als eine Milliarde Euro investiert werden. Mittelfristig sollen dadurch übrigens über 1000 Jobs in Salzgitter entstehen: 300 im jetzt eröffneten Entwicklungszentrum, weitere 700 im Joint Venture mit Northvolt. (dpa)