VW 

VW: DIESE Aussage bringt Mitarbeiter auf die Palme – „Die sollen hier mal vorbeikommen!“

Bernd Osterloh hat mit den Mitarbeitern über DIESE Aussage der Finanzabteilung gesprochen. Sie hat für Gelächter und Kopfschütteln bei den Mitarbeitern gesorgt. (Archivbild)
Bernd Osterloh hat mit den Mitarbeitern über DIESE Aussage der Finanzabteilung gesprochen. Sie hat für Gelächter und Kopfschütteln bei den Mitarbeitern gesorgt. (Archivbild)
Foto: dpa/Chirstophe Gateau

Wolfsburg. Miese Laune bei VW? Ist die Stimmung am Band bei Volkswagen in Wolfsburg so gut, wie man es nach der vorweihnachtlichen Betriebsversammlung meinen könnte? Zumindest nicht überall, wenn man einem Bericht der Betriebsratszeitung „Mitbestimmen“ Glauben schenken mag.

Demnach hat sich VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh mit den Mitarbeitern der Touran- und Tiguanfertigung unterhalten. Dort war die Arbeitsverdichtung das Thema Nummer eins.

VW: Volkswagen streicht Golf-Schicht in Wolfsburg

Die VW-Mitarbeiter nannten dem Bericht zufolge zahlreiche Beispiele dafür, wie angespannt die Personaldecke im Stammwerk Wolfsburg ist.

Hintergrund: Volkswagen hatte Anfang des Jahres eine Golf-Schicht gestrichen. Außerdem soll künftig wohl auch eine Tiguan-Schicht wegfallen.

1.000 Beschäftigte zu viel in Wolfsburg?

Gelächter und Kopfschütteln habe es dann gegeben, als Osterloh ein Statement des Managements in die Runde warf, dass laut der VW-Finanzabteilung und deren Berechnungen in der Fertigung in Wolfsburg angeblich 1.000 Beschäftigte zu viel vorhanden wären.

„Die sollen mal hier vorbeikommen“, habe eine Kollegin daraufhin gefordert.

---------------

Mehr zum Thema VW:

---------------

VW will effizienter werden

Betriebsratskoordinator Guido Mehlhop habe sogar von Verlusten in der Führungskultur gesprochen. „Die Hierarchie hinauf begegnet man immer öfter dem Phänomen: Mein Gegenüber will gar kein Problem hören – und dann gibt es auch kein Problem.“

+++ VW tauft Eko Fresh um – auf den Namen kommst du nie +++

Damit zielt auch er auf die Arbeitsverdichtung am Band in Wolfsburg. VW will effizienter werden. Neueinstellungen sind hier erstmal nicht geplant.

Vielmehr setzt der Konzern auch auf die weniger kostenintensiven Werke im Ausland, wenngleich die Pläne für das neue Werk in der Türkei weiter auf Eis liegen.

+++ Schwere Vorwürfe! Hat Winterkorn zugeschlagen? – Jetzt äußert sich sein Anwalt +++

Derweil geht der Dieselskandal vor dem Oberlandesgericht in Braunschweig in die nächste Runde. Die ganze Geschichte liest du hier >>> (red)