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VW: „Massive Software-Probleme“ beim ID.3 – steht der Start auf der Kippe?

VW setzt auf Elektroautos. Doch jetzt soll es „massive Softwareprobleme“ geben. Welche Auswirkungen hat das?
VW setzt auf Elektroautos. Doch jetzt soll es „massive Softwareprobleme“ geben. Welche Auswirkungen hat das?
Foto: imago images/VCG

Wolfsburg/Zwickau. VW kämpft mit „massiven Softwareproblemen“ beim neuen ID.3 – das berichtet das „manager magazin“.

Erst kürzlich ist die Produktion des Elektromodells ID.3 von VW gestartet. Jetzt wird bekannt: Es kommt zu Verzögerungen bei der Software-Ausstattung.

VW: Softwareprobleme beim ID.3

Demnach müssten in den kommenden Monaten mehrere tausend Exemplare des ID.3 nachgearbeitet werden, berichtet das „manager magazin“. Dabei ist von einer „unvollständigen Software-Architektur“ die Rede.

Das Unternehmen erklärte hierzu, man benötige zwar etwas mehr Zeit als zunächst angenommen. Die Produktionsziele seien aber nicht gefährdet. „Der Zeitplan für den ID.3 steht. (...) Wir werden im kommenden Jahr wie geplant rund 100 000 MEB-Fahrzeuge in Zwickau bauen.“

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Der Konzern hat große Teile des sächsischen Werks bereits für die Fertigung mit dem Modularen Elektrobaukasten (MEB) umgebaut. Bei dieser Technologie werden viele gleiche Teile in verschiedenen Modellen eingesetzt. Im ID.3 kommen auch neue Software-Systeme zum Einsatz – damit sind etliche Umstellungen verbunden.

ID.3: Marktstart für Sommer 2020 vorgesehen

Der Marktstart sei jedoch unverändert für den Sommer 2020 vorgesehen. „Der Aufbau einer neuen, leistungsfähigen Elektronik- und Softwarearchitektur ist eine Herausforderung, bei der auch Schwierigkeiten oder Verzögerungen auftreten können, die wir allesamt abarbeiten“, hieß es.

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Um einen deutlich höheren Anteil an Elektronik und Fahrzeug-IT künftig selbst zu entwickeln, baut Volkswagen ab dem Jahreswechsel eine neue Einheit auf. Bis 2025 soll die „Car.Software“-Organisation mit konzerninternen Experten, externen Einstellungen sowie Fachleuten aus Firmenzukäufen mehr als 10 000 Mitarbeiter umfassen. (dpa)