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VW: „Faschismus!“ Neuer Ärger für Konzern wegen Türkei-Plan

VW-Zentrale in Wolfsburg: Neuer Ärger für den Konzern.
VW-Zentrale in Wolfsburg: Neuer Ärger für den Konzern.
Foto: dpa

Braunschweig. Volkswagen (VW) will ein neues Werk in der Türkei errichten – so zumindest der Plan. Bislang allerding lässt sich sich die Konzernleitung Zeit und verschiebt die Entscheidung regelmäßig. Ob es noch dazu kommt?

Nicht wenn es nach den Aktivisten geht, die am Mittwoch vor dem VW-Werk in Braunschweig ihren Unmut über die Pläne kundtaten.

Sie hielten Transparente hoch mit der Aufschrift „Keine Deals mit der Türkei – Solidarität mit der kurdischen Freiheitsbewegung“ und „Krieg beginnt hier - Widerstand auch“. Ihr Anliegen: Wegen der Militäraktionen der Türkei in Nordsyrien darf es kein VW-Werk am Bosporus geben. „Keine Geschäfte mit dem türkischen Faschismus”, das ist die Botschaft.

Werk in der Türkei? VW zögert

Auch VW hadert deswegen mit der Entscheidung. Inzwischen heißt es aus Konzernkreisen, man werde frühestens ab der Mitte des ersten Quartals 2020 zu einer abschließenden Bewertung kommen.

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In China allerdings, wo die Menschenrechtslage nicht weniger umstritten ist, produziert Volkswagen mittlerweile rund 40 Prozent des gesamten Konzernabsatzes.