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VW: Volkswagen setzt vermehrt auf Produktion von E-Autos – geht der Konzern dabei jetzt DIESEN Schritt?

VW verhandelt mit einem chinesischen Hersteller. (Symbolbild)
VW verhandelt mit einem chinesischen Hersteller. (Symbolbild)
Foto: Volkswagen AG

Das Geschäft mit E-Autos bei VW boomt. In diesem Jahr werden in Zwickau bereits 100.000 Modelle produziert. Dabei wächst natürlich bei VW auch der Bedarf an Batteriezellen. Um diesem gerecht zu werden, verhandelt VW derzeit mit einem Hersteller aus China, berichtet die „Wolfenbütteler Zeitung“.

2021 sollen bei VW mehr als das Dreifache an E-Autos produziert werden. 330.000 Flitzer werden planmäßig über das Band rollen. Doch das heißt auch, dass immer mehr Batterien benötigt werden. Diese sollen zukünftig aus China kommen.

Denn VW scheint Interesse an einem Kauf des chinesischen Batterieherstellers Guoxuan zu haben. Der Auto-Hersteller will laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters 20 Prozent der Firma erwerben. So würde VW auf Platz zwei hinter Gründer Li Zhen bei den Anteilen an Guoxuan liegen.

VW äußert sich bisher nicht zu Plänen

Noch gibt es keine konkrete Einigung. VW wollte sich bisher zu den Verhandlungen nicht äußern. Guoxuan erklärt gegenüber der „Wolfenbütteler Zeitung“: „Es herrscht bedeutende Unsicherheit über die genannten Angelegenheiten.“

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Sollte VW Anteile von Guoxuan erwerben, wäre das die erste Beteiligung an einem chinesischen Batteriehersteller seitens eines deutschen Autobauers. Die Verhandlungen beweisen, wie positiv VW die Zukunft der eigenen E-Autos sieht. „Dabei spielt die gesamte Wertschöpfungskette eine Rolle“, sagt Stefan Bratzel, Leiter des Auto-Instituts der Fachhochschule in Bergisch Gladbach.

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Ob VW damit an die Erfolge von Tesla anknüpfen kann und was für eine Auswirkung der Kauf der chinesischen Firma für die Produktionskosten hat, liest du bei der „Wolfenbütteler Zeitung“. (ldi)