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VW: Umbruch beim Autobauer – Müssen Mitarbeiter um Jobs bangen? SIE sollen bald übernehmen

Mitarbeiter im VW-Werk in Wolfsburg: Künftig sollen immer mehr Arbeiten nicht mehr durch den Menschen, sondern mittels modernster Technologie erledigt werden. (Archivfoto)
Mitarbeiter im VW-Werk in Wolfsburg: Künftig sollen immer mehr Arbeiten nicht mehr durch den Menschen, sondern mittels modernster Technologie erledigt werden. (Archivfoto)
Foto: picture alliance / Friso Gentsch

Wolfsburg. Die Digitalisierungs-Welle macht keine Halt – auch nicht nicht bei VW in Wolfsburg. Hier übernehmen Roboter immer mehr Aufgaben.

Bereits seit Jahrzehnten helfen Roboter beim VW-Autobau. Doch im vergangenen Jahr hat VW den Einsatz von Technik in der täglichen Produktion auf ein neues Level gehoben, berichtet der „Mannheimer Morgen“.

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In Wolfsburg prüfen inzwischen nicht mehr Menschen, ob bei den Neuwagen alle Schweißpunkte und -nähte richtig ausgeführt wurden, sondern ein Computer per Ultraschall. Das sei in der Autobranche einzigartig, so VW, und spare jährlich drei Millionen Euro ein.

VW: Einzigartige Computertechnik im Einsatz

Auch die Scheinwerfer werden inzwischen von Robotern justiert. „Die Mitarbeiter müssen die Scheinwerfer nur noch einschalten und nicht mehr aussteigen und anschließend selbst justieren“, lobt Stefan Loth, Leiter des VW-Werks in Wolfsburg.

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Doch wird, was bisher eher eine Erleichterung für die Mitarbeiter ist, irgendwann zur Bedrohung für die Belegschaft? Denn die Digitalisierungswelle bei VW ist noch längst nicht vorbei.

Bedroht die Digitalisierung Arbeitsplätze?

„Um noch effizienter zu werden, wollen wir am Standort Wolfsburg allein 2020 einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in die Digitalisierung unserer Prozesse und das Thema Industrie 4.0 investieren“, sagt Loth gegenüber dem „Mannheimer Morgen“. Und so viel Geld gibt man vermutlich nicht aus, wenn man nicht langfristig hofft, dadurch Kosten einsparen zu können ...