VW 

VW überrascht mit alter Technologie beim ID.3 – DAS ist der simple Grund

VW verzichtet beim ID.3 ausgerechnet auf ein Bauteil, das seit Jahren Teil der Wagen der Kompaktklasse ist.
VW verzichtet beim ID.3 ausgerechnet auf ein Bauteil, das seit Jahren Teil der Wagen der Kompaktklasse ist.
Foto: Volkswagen AG

Der ID.3 ist die absolute Elektro-Hoffnung von VW! Der Konzern setzt mit diesem Wagen auf eine nachhaltigere Zukunft und möchte eine neue Ära einläuten. Weniger Verbrenner, mehr Elektro.

Volkswagen will alles daran setzen, Marktführer im Bereich E-Mobilität zu werden. Und dafür verzichtet VW sogar auf ein Bauteil, das in der Kompaktklasse des Autobauers seit den 1990ern, seit dem Golf 4, eigentlich nicht mehr wegzudenken ist.

VW verzichtet bei ID.3 auf Scheibenbremsen

VW-Kenner werden es sich jetzt vielleicht schon denken können. Denn es gehört laut „autobild“ seit dem VW Golf 4 zum festen Bestandteil der Autos: Die Scheibenbremsen. Doch die sind ausgerechnet für den ID.3 nichts.

Der Elektro-Flitzer soll hinten nämlich mit Trommelbremsen verzögern. Und das hat laut „autobild“ einen praktischen Grund. Denn die mechanischen Bremsen bei E-Autos würden weniger genutzt als bei Verbrennern. Grund sei die Rekuperation. Also schlichtweg die Rückgewinnung von Energie, die in dem System bereits verwendet wurde.

Elektrofahrzeuge beispielsweise würden das elektromotorische Bremsen so zum Laden der Batterie nutzen.

--------------------

Mehr Themen zu VW

----------------------

Darum kommt die Trommelbremse beim ID.3 zum Einsatz

Demnach übernehme der Elektromotor einen Teil der Verzögerung. Scheibenbremsen würden durch diesen Vorgang weniger genutzt. Die Konsequenz: Sie würden Rost ansetzen. Rost könnte auf lange Sicht bewirken, dass die Bremsen nicht mehr gleichmäßig wirken. Das bedeute wiederum, dass die Bremsen häufiger ausgetauscht werden müssten und das wiederum ginge ins Geld.

Um all das zu vermeiden, setzt VW auf die Trommelbremse. Denn die sei wesentlich robuster und bekomme kaum Probleme mit Rost. (abr)