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VW-Werke in China laufen wieder – aber Experte fürchtet dramatische Auswirkungen durch Coronavirus in Deutschland

Das Coronavirus hatte für einen Produktionsstopp bei VW in China gesorgt. Nun hat der Konzern die Produktion wieder aufgenommen. Doch die Probleme bleiben. Ein Experte schlägt nun Alarm.
Das Coronavirus hatte für einen Produktionsstopp bei VW in China gesorgt. Nun hat der Konzern die Produktion wieder aufgenommen. Doch die Probleme bleiben. Ein Experte schlägt nun Alarm.
Foto: imago images/Xinhua

Peking/Wolfsburg. Produktionsstopp für VW in China – und das gleich mehrere Tage lang. Grund dafür war das Coronavirus. Doch mittlerweile laufen die Werke in China wieder.

Doch obwohl die VW-Werke in China wieder auf Hochtouren laufen, fürchtet ein Experte verheerende Auswirkungen durch das Coronavirus für Deutschland.

VW: Werke in China laufen wieder – doch ein Experte schlägt Alarm

Eigentlich wollte VW die gemeinsamen Werke mit dem Staatsbetrieb First Automotive Works schon ab dem 17. Februar wieder in Betrieb nehmen. Doch aufgrund der Coronavirus-Epidemie kam es zu Problemen mit den Lieferketten, der Logistik sowie begrenzter Reisefreiheit der Mitarbeiter.

Deshalb hat VW den Produktsstart um eine Woche verschoben – auf den heutigen Montag. Doch noch immer herrscht in dem Land eingeschränkte Bewegungsfreiheit. VW weiß sich allerdings zu helfen und will mit seinen Kunden nun verstärkt übers Internet in Verbindung treten. Dazu habe der Konzern die chinesischen Händler in den Bereichen Livestream und Video geschult.

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Doch obwohl in China in den Werken fast alles wieder seinen gewohnten Gang geht, fürchtet ein Experte langfristige Auswirkungen durch das Coronavirus auf die deutsche Autoindustrie. Denn das Virus würde nicht nur die Lieferketten gefährden, sondern auch die Nachfrage nach neuen Autos in China senken.

Coronavirus: Weltweite Autoproduktion geht zurück

Deshalb werde die weltweite Auto-Herstellung im kommenden Jahr auf 76,9 Millionen Exemplare zurückgehen, ist sich Branchen-Experte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität St. Gallen sicher. Die deutsche Autoindustrie sei wegen des hohen China-Anteils von 35 Prozent am Gesamtumsatz besonders betroffen.

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Dudenhöffer erwartet in seiner Prognose einen globalen Rückgang von 2,7 Millionen Fahrzeugen im Vergleich zum Vorjahr. Das wären 7,5 Millionen Autos weniger als im Rekordjahr 2017 noch vor den Handelskonflikten zwischen den USA und China. (abr mit dpa)