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VW-Mitarbeiter in Neonazi-Skandal verwickelt – jetzt bekommt er fett Kohle!

Vegan-Opa 1965
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Salzgitter/Wolfsburg. Nach drei Jahren ist VW einen unliebsamen Mitarbeiter losgeworden. Allerdings muss der Konzern dem mutmaßlichen Neonazi eine satte Abfindung überweisen, wie die „Wolfsburger Nachrichten“ berichten.

Beide Seiten einigten sich nun stillschweigend auf einen Vergleich und eine Abfindung. Wie viel der nunmehr ehemalige VW-Maschinenschlosser aus dem Werk Salzgitter kassiert, ist unklar. Zuvor soll er eine Summe von 150.000 Euro abgelehnt haben, so die „Wolfsburger Nachrichten“.

Neonazi im Werk: VW sieht seinen Ruf beschädigt

Hintergrund: Der Mann aus dem Kreis Wolfenbüttel soll zu einer rechtsradikalen Gruppe gehört haben, die 2017 im „Bierkönig“ auf Mallorca bei einem Mia Julia-Konzert Nazi-Parolen gebrüllt und eine Reichskriegsflagge aufgehängt haben.

Der Vorfall hatte damals bundesweit Schlagzeilen gemacht; die „Bild“ schrieb von einer „Nazi-Schande am Ballermann“. „Ich bin wirklich so geschockt und scheisse sauer!!!!“, schrieb Mia Julia bei Facebook.

Mehr zum Thema:

VW schmiss den mutmaßlichen Neonazi zunächst raus, das Unternehmen sah seinen Ruf geschädigt – und verwies mit dem Blick aufs Dritte Reich außerdem auf die historische Verantwortung des Konzerns.

Das Arbeitsgericht aber urteilte, dass der VW-Werker privat gehandelt und nicht gegen seinen Vertrag verstoßen habe. >>Gericht: Bierkönig-Fall kein Kündigungsgrund

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Noch mehr Hintergründe zu dem Fall und der Verhandlung kannst du bei den „Wolfsburger Nachrichten“ lesen. (red)