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VW-Tochter: HIER sollen bald massiv Stellen abgebaut werden

Sie müssen um ihren Job zittern: Mitarbeiter der VW-Tochter MAN  während der Arbeit an einem Lkw-Motor in einem Werk in München. (Archivbild)
Sie müssen um ihren Job zittern: Mitarbeiter der VW-Tochter MAN während der Arbeit an einem Lkw-Motor in einem Werk in München. (Archivbild)
Foto: imago images / Guido Krzikowski

München/Wolfsburg. Bei einer VW-Tochter dürften schon bald sehr viele Jobs wegfallen. Der Lastwagenbauer MAN plant einen massiven Stellenabbau!

Vorstandschef Joachim Drees sagte am Montag in München: „Wir wollen einzelne Bereiche gezielt stärken, andere Aktivitäten verringern oder ganz einstellen.“ Bei der Kostenstruktur der VW-Tochter bestehe „ganz klar Handlungsbedarf“.

„Signifikanter Stellenabbau“ bei VW-Tochter MAN

MAN müsse seine Profitabilität deutlich steigern, um die sehr hohen Investitionen für den Konzernumbau stemmen zu können. „Dazu dürfte auch ein signifikanter Stellenabbau, vor allem in den indirekten Bereichen, notwendig werden.“

Abbau in vierstelliger Zahl?

Vorstand und Betriebsrat der VW-Tochter verhandelten derzeit darüber, welche Maßnahmen umgesetzt würden. Genaue Zahlen zu einem möglichen Stellenabbau gibt es noch nicht. Aus Unternehmenskreisen verlautete dazu am Montagabend, dass ein Abbau in vierstelliger Zahl sehr wahrscheinlich sei. So berichtet es das „Handelsblatt“.

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Die MAN Truck und Bus SE beschäftigt weltweit rund 36.000 Mitarbeiter - davon 21.000 in Bayern. Das mit dem schwedischen Lkw-Bauer Scania zur VW-Tochter Traton gehörende Unternehmen hat gerade seine Modellpalette erneuert.

Lkw-Nachfrage in Europa gesunken

Aber die sinkende Nachfrage nach Lastwagen in Europa erhöhe den Handlungsdruck, sagte Drees. Er rechnet mit einem Nachfrage-Rückgang um 10 bis 20 Prozent in diesem Jahr.

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Zudem müssen die Lkw-Bauer immer strengere CO2-Vorgaben einhalten, sonst drohen immense Strafen von der EU. Drees sagte, MAN habe seine Kosten in den vergangenen Jahren zwar schon deutlich gesenkt. Aber es seien weitere Maßnahmen nötig, „um MAN deutlich effizienter und profitabler zu machen“. (dpa/ck)