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VW im Corona-Modus: Shutdown in Deutschland – die wichtigsten Informationen auf einen Blick!

Stopp Coronavirus - 6 simple und effiziente Maßnahmen im Alltag

Panik, Mundschutz-Bunkern, Desinfektions-Bäder und Klopapier-Horten sind nicht die Alltagsretter im Kampf gegen Coronaviren. Diese 6 Maßnahmen sind viel effizienter.

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VW schaltet in den Corona-Modus!

Was das genau bedeutet und welche Auswirkungen das Coronavirus auf VW-Mitarbeiter und den Konzern hat, kannst du hier nachlesen.

VW und das Coronavirus: Die wichtigsten Fakten im Überblick

VW und das Coronavirus: Wie viele Fälle gibt es im Konzern?

Der Konzern ist sich sicher: „Wir haben sehr konsequent gehandelt.“ Das zumindest betont Gunnar Kilian auf der Jahrespressekonferenz.

Seinen Angaben zufolge gibt es in dem Konzern weltweit 25 Fälle – drei davon in Wolfsburg. Demnach hätten sich zwei VW-Mitarbeiter aus Wolfsburg während eines privaten Urlaubs angesteckt und nach der Ansteckung keinen Kontakt mehr zum Werk gehabt.

Ein weiterer Mitarbeiter sei außerdem am Coronavirus erkrankt. Er sei im Werk gewesen. Mittlerweile habe der Konzern nach eigenen Angaben aber alle Kontaktpersonen ausfindig machen können.

So ist die Lage bei den VW-Werken in China

Aufgrund des Coronavirus hatte VW die Produktion in China Ende Januar stillgelegt, 33 Werke waren betroffen. Jetzt, Mitte März, würde die Produktion in China jedoch wieder anlaufen. „Dort geht es erfreulicherweise Schritt für Schritt weiter. Fast alle Fabriken sind wieder am Netz. Die Nachfrage zieht an“, sagt Pressesprecher Jörn Roggenbruck auf Nachfrage von news38.

>>>>>> Alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Niedersachsen findest du in unserem Newsblog!

VW: Shutdown in Europa – Folgen für Mitarbeiter?

So ist die Lage bei den VW-Werken in Europa

Anders hingegen sieht es in Europa aus. Dort sei die Lage von dynamischen Entwicklungen geprägt. Wie am Dienstagmorgen bekannt wurde, will VW die Produktion nun in den allermeisten Werken in Europa und somit auch in Deutschland stoppen. Welche Werke davon ausgenommen sind, ist nach aktuellem Stand noch nicht bekannt.

VW-Chef Herbert Diess geht derzeit davon aus, dass die Werke voraussichtlich zwei bis drei Wochen dicht bleiben sollen. Nach derzeitigem Stand sollen die letzten Schichten in den Werken am Freitag dieser Woche laufen.

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Was bedeutet der Produktionsstopp für das Werk in Wolfsburg?

Dazu möchte sich VW im Laufe des Dienstags äußern. Während des Jahrespressekonferenz erklärte Personalchef Gunnar Kilian: „Auch für Wolfsburg ist in der Diskussion, wie lange wir die Produktion diese Woche noch fahren werden. Wir werden das heute noch beraten und kommunizieren.“

VW sicherte gegenüber news38 zu, dass im Laufe des Tages mehr Details kommen werden.

Shutdown bei VW und die Auswirkungen auf den ID.3

Was bedeutet ein Stopp für die Mitarbeiter?

Nach Angaben von Gunnar Kilian will VW Kurzarbeitergeld beantragen, wenn die Produktion ausgesetzt wird.

Wie es konkret für die Mitarbeiter weitergeht, ist allerdings noch nicht klar. Auf Nachfrage von news38 erklärt Betriebsratssprecher Heiko Lossie: „Das ist jetzt alles in Klärung. Wir erwarten da jetzt klare Ansagen von der Unternehmensseite – zeitnah.“

Wie steht es um das Werk in Zwickau und die Produktion des ID.3?

Der ID.3 ist die Elektro-Hoffnung von VW. Im Sommer soll er an den Start gehen und ein neues Zeitalter bei Volkswagen einläuten. In der Vergangenheit gab es immer mal wieder Gerüchte um eine Verschiebung der Markteinführung. Hintergrund: VW soll mit Softwareproblemen zu kämpfen haben.

Doch der Konzern versicherte bis zuletzt, dass das Auto wie geplant im Sommer an den Markt gehen soll. VW-Chef Herbert Diess betont: „Zwickau ist gut vorbereitet." Volkswagen habe rechtzeitig reagiert. So würden speziell die Fachkräfte, die an der Entwicklung der Software beteiligt sind, in kleineren Gruppen zusammenkommen und sich absprechen, um weiterhin die Entwicklung voranzutreiben. „Wir gehen davon aus, dass wir den Start schaffen“, so Diess.

Wie lange hält VW den Shutdown durch?

Das kann aktuell niemand so genau sagen. Fakt ist: „In Europa und global steht uns die Krise noch bevor“, warnt VW-Chef Diess. „Die Corona-Pandemie stellt uns vor ungekannte operative und finanzielle Herausforderungen.“ Es seien „nachhaltige Konjunktureinflüsse zu befürchten“.

Was bedeutet der Shutdown für Zulieferer?

Ob der VW-Shutdown Auswirkungen beispielsweise auf den Zulieferer Continental aus Hannover hat, kann das Unternehmen noch nicht abschätzen. Continental sei jedoch bemüht, die Lieferfähigkeit aufrecht zu erhalten. „Um den Produktionsbetrieb in dem erforderlichen Maße aufrechterhalten zu können, treffen wir derzeit an allen Standorten entsprechende Maßnahmen. Das kann im Einzelfall beispielsweise bedeuten, dass die Produktion aufgrund notwendiger Desinfektionsmaßnahmen kurzfristig unterbrochen wird", erklärt ein Pressesprecher gegenüber news38.

Eine vorübergehende Schließung der Werke sei laut Continental nur die „Ultima Ratio“. Sie erfolge nur in Extremfällen oder auf behördlichen Beschluss.

>>>>>> Alle aktuellen Entwicklungen zum Shutdown bei VW kannst du in unserem Ticker mitverfolgen.