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VW: Betriebsrat schlägt Alarm und setzt sich jetzt für DIESE Menschen ein – „Dramatisch“

Das Coronavirus grassiert immer mehr. Jetzt hat sich auch der VW-Betriebsrat zu Wort gemeldet. (Symbolbild)
Das Coronavirus grassiert immer mehr. Jetzt hat sich auch der VW-Betriebsrat zu Wort gemeldet. (Symbolbild)
Foto: imago images/Eibner/Collage

Wolfsburg. In diesen harten Corona-Zeiten geben sie alles: Pflegekräfte, Rettungsassistenten, Verkäufer, Erzieher, Kassierer oder Arzthelfer. Und doch ist die Bezahlung eher nicht so gut, viele der Berufstätigen kommen oftmals kaum über die Runden. Jetzt hat sich der Betriebsrat von VW eingeschaltet und eine deutlich bessere Bezahlung von Menschen gefordert, die in diesen sogenannten systemrelevanten Jobs arbeiten.

VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh gibt zu bedenken, dass sich Angestellte im Einzelhandel oder Mitarbeiter in einer Klinik nichts von Applaus im Supermarkt oder im Krankenhaus kaufen können.

VW: Betriebsrat fordert bessere Bezahlung für wichtige Jobs in der Coronakrise

Osterloh: „Es ist ja eine nette Geste, dass die Beschäftigten aus dem Gesundheitssystem jetzt von überall her Applaus erhalten. Aber kaufen können sie sich davon gar nichts. Und ihre Arbeitsbedingungen ändert das auch nicht.“

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Er machte weiterhin deutlich, wie enorm abhängig alle anderen Menschen von diesen Berufsgruppen seien und dass viele diese Dienstleistungen für selbstverständlich halten. „Doch gerade ohne diese Arbeit würde unser Leben, so wie wir es kennen, gar nicht mehr funktionieren“, so der Betriebsratsvorsitzende.

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„Situation war schon vor der Coronakrise dramatisch“

Deshalb müsse in der Politik aber auch in der gesellschaftlichen Debatte ein Umdenken stattfinden. Der Handlungsdruck sei groß. Er erwähnt zum Beispiel den Brutto-Lohn einer Arzthelferin (1931,56 Euro) oder Kassiererinnen (1817 Euro). Diese „Stress-Jobs“ sollten besser bezahlt werden. „Schon vor der Corona-Krise war die Situation in vielen, gerade auch kleineren Kliniken dramatisch. Es hilft jetzt kein Flickwerk. Es braucht da einen großen Wurf“, ist sich Osterloh sicher. (js)

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