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VW: Kult-Modell jetzt mit Elektro-Antrieb – doch der Preis hat es in sich

VW: Kult-Modell jetzt mit Elektro-Antrieb – doch der Preis hat es in sich. (Symbolbild).
VW: Kult-Modell jetzt mit Elektro-Antrieb – doch der Preis hat es in sich. (Symbolbild).
Foto: dpa-Zentralbild

Wolfsburg. VW hat sich in Sachen Elektromobilität einiges auf die Fahne geschrieben. Mit dem VW ID.3 soll noch im Sommer ein Wagen auf den Markt kommen, der auch für den Normalverbraucher bezahlbar sein soll. Doch jetzt hat der Konzern eine Sensation verkündet, die alles in den Schatten stellt.

Denn neben den zahlreichen Elektro-Modellen will VW nun auch einen Klassiker als E-Auto anbieten: den Bulli.

VW bringt Kultmodell als E-Auto auf den Markt

Das Hippie-Modell aus den 60er Jahren hat in den letzten Jahren einen Boom erlebt, immer mehr Menschen wollen in ihren eigenen vier Wänden in den Urlaub fahren. VW hat mit dem Bulli Kultstatus erreicht, die Autos haben trotz (oder gerade wegen) ihres Alters kaum Wertverlust, im Gegenteil sogar. Da ist es die einzig logische Konsequenz des Konzerns, dass auch der Oldtimer ins neue Zeitalter der E-Mobilität gebracht wird.

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Als erster E-Bulli wird der VW T1 Sambabus angeboten, Baujahr 1966. Zusammen mit der auf Elektro-Umbauten spezialisierten Firma eClassics hat VW den E-Bulli auf Basis des Kultmodells konstruiert.

Mehr PS als sein Vorbild

Und der hat einiges an PS unter der Haube als sein altes Vorbild: Der ursprünglich verbaute 44 PS starke Vierzylinder-Boxermotor ist im E-Bulli einem Elektromotor von VW mit 83 PS (61 kW) gewichen. Mit einem maximalen Drehmoment von 212 Nm bietet der neue Antrieb mehr als die zweifache Kraft des ursprünglichen T1-Motors.

Doch das Ganze hat einen enormen Haken: den Preis.

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Neuer Bulli hat seinen Preis

Es werden zwei Modelle angeboten: Wer bereits einen Bulli besitzt und diesen umrüsten lassen will, kann einen Elektro-Bausatz inklusive Eigenbau für 64.900 Euro haben. Das ist allerdings der Mindestpreis, die Kosten können stark variieren je nach Modell und nötiger Arbeit. Vier bis sechs Wochen dauert der Einbau.

Wer den E- Bulli direkt vom Band haben will, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen. Denn die Autobauer suchen dann erst einen passenden Bulli, rüsten diesen um und restaurieren ihn bei Bedarf. In Falle eines T1 Sambabusses kann dies rund 200.000 Euro kosten.

Zum Vergleich: Ein neuer T6 mit nahezu allem ausgestattet, was VW zu bieten hat, kostet rund 100.000 Euro. Allerdings ohne E-Antrieb. (fb)