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VW stellt Mitarbeiter frei – das ist eine gute Nachricht!

Auch in Wolfsburg sind die Auswirkungen des Coronavirus bei VW zu spüren. Die Zufahrt zum Werk ist nahezu unbelebt. Jetzt will der Konzern auch noch Mitarbeiter freistellen, damit sie im Gesundheitswesen helfen können.
Auch in Wolfsburg sind die Auswirkungen des Coronavirus bei VW zu spüren. Die Zufahrt zum Werk ist nahezu unbelebt. Jetzt will der Konzern auch noch Mitarbeiter freistellen, damit sie im Gesundheitswesen helfen können.
Foto: imago images/Jan Huebner

Wolfsburg. VW lässt seine Mitarbeiter ziehen – aber für einen guten Zweck! Damit will der Konzern nämlich in Zeiten der Corona-Krise helfen.

Erst in der vergangenen Woche hat VW für 40 Millionen Euro Schutzkleidung in China eingekauft. Am Wochenende kam die erste Lieferung mit 400.000 Atemschutzmasken an. Doch das scheint dem Konzern nicht zu reichen.

VW stellt Mitarbeiter frei – damit die in der Corona-Krise helfen können

So will Volkswagen außerdem seine Mitarbeiter freistellen, damit sie da helfen können, wo die Unterstützung am dringendsten benötigt wird: Im Gesundheitswesen. Wie der Konzern mitteilt, gilt diese Freistellung für alle Mitarbeiter, die eine medizinische Qualifikation haben.

Dazu zählen zum Beispiel Ärzte, Notfallsanitäter und Rettungssanitäter, Krankenpflegekräfte und Praxispersonal. Also all jene, die ansonsten an den deutschen Standorten von VW arbeiten. Auch Beschäftigte, die bei VW nicht hauptberuflich medizinisch arbeiten, aber entsprechend qualifiziert sind, sollen bei Bedarf freigestellt werden.

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Mehr als 30 VW-Mitarbeiter wollen in Zwickau helfen

Sie würden dann bis zu 15 Tage frei bekommen, um anderweitig zu helfen. VW würde deren Gehalt für die Zeit nach eigenen Angaben weiterzahlen. Für Personalvorstand Gunnar Kilian ist das selbstverständlich.

Krankenhäuser, Praxen und Rettungsdienste würden derzeit großartige Arbeiten lassen. Doch: „Es genügt nicht, ihnen dafür aufrichtig zu danken. Sie brauchen dringend unsere volle Unterstützung und Solidarität. Dazu zählt auch personelle Unterstützung."

Und die Idee scheint von den Mitarbeitern von VW angenommen zu werden. So hätten sich beispielsweise bereits mehr als 30 VW-Mitarbeiter bereiterklärt, in der Heinrich Braun Klinik in Zwickau auszuhelfen, wenn Bedarf besteht.

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