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VW: Ministerpräsident Weil mit erschütternder Prognose für Autobauer

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) macht sich so seine Gedanken – auch über die Zukunft der Autobranche und VW...
Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) macht sich so seine Gedanken – auch über die Zukunft der Autobranche und VW...
Foto: imago images / Future Image

Wolfsburg/Hannover. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil macht sich Sorgen um die Wirtschaft – unter anderem auch um VW. Die Corona-Krise habe die Nachfrage nach neuen Fahrzeugen sehr gedrosselt – beziehungsweise sie sei aktuell gar nicht mehr vorhanden, sagte Weil dem „Tagesspiegel“.

Die gesundheitliche Lage müsse sich erst wieder ändern, und damit auch die Stimmung. „Die Menschen müssen wieder Freude bei dem Gedanken an ein neues Auto haben und es sich auch leisten können“, sagte der SPD-Politiker mit Blick auf VW.

Lieferketten wegen Corona massiv gestört – auch bei VW

Ein großes Problem seien die gestörten Lieferketten. Viele Unternehmen hätten wichtige Zulieferer in Norditalien. Derzeit wisse niemand so richtig, wann genau die Produktion dort wieder auf Hochtouren läuft. „Auch deswegen ist die weitere Entwicklung unserer Industrien mit einem deutlichen Fragezeichen versehen“, sagte Weil dem „Tagesspiegel“.

Covid-19: Autohändler mit dem Rücken zur Wand

Tatsächlich droht der Autobranche wegen des Coronavirus eine Pleitewelle. Vor allem Autohändler stehen mit dem Rücken zur Wand: Bereits im März sanken die Pkw-Neuzulassungen laut dem Verband der Automobilindustrie um 38 Prozent auf 215.100 Fahrzeuge. Im ersten Quartal gingen die Neuregistrierungen um ein Fünftel auf 701.300 Pkws zurück.

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„Uns erwartet eine lange Durststrecke, die wir durchzustehen haben“, sagte ein Audi-Händler dem „Handelsblatt“.