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VW will Produktion in den Werken wieder hochfahren – SO soll es gelingen

VW will die Produktion in den Werken Stück für Stück wieder hochfahren. Wie das gelingen soll, liest du hier. (Archivbild)
VW will die Produktion in den Werken Stück für Stück wieder hochfahren. Wie das gelingen soll, liest du hier. (Archivbild)
Foto: imago images/Eibner

Noch stehen die Bänder in den VW-Werken aufgrund der Corona-Krise in Europa und Deutschland still. Doch das soll nicht ewig so bleiben.

VW plant, die Produktion wieder zum Laufen zu bringen. Und zwar Schritt für Schritt. Jetzt hat der Konzern seinen „Schlachtplan" vorgelegt. Und der stammt aus der gemeinsamen Feder von Unternehmensleitung und Gesamtbetriebsrat.

VW will Produktion wieder aufnehmen – das ist der Plan

Fakt ist: Es soll klare Regeln und Maßnahmen geben, um die Beschäftigten bestmöglich zu schützen. Das zumindest betont der Konzern. Personalvorstand Gunnar Kilian erklärt: „Wir treffen umfassende Vorkehrungen, damit unsere Beschäftigten sicher arbeiten können. Ebenso appellieren wir an jeden Einzelnen: Wahren Sie auch über Ostern Disziplin."

In wenigen Teilen der Komponentenfertigung soll es nach Angaben von VW schon am Dienstag nach Ostern wieder losgehen. Der Grund: Die Versorgung der chinesischen Werke soll abgesichert sein. Das betreffe dann zunächst 1.700 Mitarbeiter an den Standorten Braunschweig, Kassel, Salzgitter, Chemnitz und Hannover.

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Osterloh im klarer Ansage: „Im Zweifel produzieren wir lieber..."

In den restlichen Bereichen der Komponente und in den fahrzeugbauenden Werken soll die Produktion allerdings weiterhin ruhen. VW rechnet damit, nach Ostern bekannt geben zu können, wie es dort weitergehen wird.

Maßnahmen, die VW ergreifen will:

  • konkrete Abstands- und Hygieneregeln
  • Pflicht zu Mund- und Nasenschutz in Bereichen, wo Abstände von 1,5 Meter nicht möglich sind
  • abgestimmte Reinigungsintervalle
  • Entkoppelungen von Schichten, um Kontakte zu vermeiden
  • eigenverantwortliche Temperaturmessung vor der Schicht

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Um die Produktion wieder aufnehmen zu können, hat der Konzern verschiedene Maßnahmen in einem Katalog festgehalten. Dabei gelte nach Angaben von Betriebsrat Bernd Osterloh: „Gesundheit, Planbarkeit und Kommunikation haben für die Beschäftigten jederzeit Vorrang. Im Zweifel produzieren wir lieber ein Fahrzeug weniger, als irgendwo ins Risiko zu gehen."

Der Anlauf werde in verschiedene Phasen unterteilt. In Phase 1 seien die Maßnahmen am umfassendsten. Normalbetrieb soll dann in Phase 4 wieder erreicht sein. Wann das soweit sein könnte, dazu hat sich Autoexperte Dudenhöffer Gedanken gemacht. Das Interview liest du hier >>>>. (abr)