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VW-Tochter: Unglaublich, wie Porsche gerade während der Coronakrise seine Mitarbeiter verwöhnt

Die Mitarbeiter der VW-Tochter dürfen sich über eine Sonderleistung freuen.
Die Mitarbeiter der VW-Tochter dürfen sich über eine Sonderleistung freuen.
Foto: imago images / DeFodi

Freudige Nachrichten für alle Mitarbeiter der VW-Tochter Porsche.

Während viele Branchen Kurzarbeit beklagen, zahlt VW den Porsche-Mitarbeitenden einen satten Bonus aus – trotz finanziellen Einbußen während der Coronakrise.

VW-Tochter Porsche verwöhnt Mitarbeitende

Wie auch im Vorjahr gibt es 9000 Euro so und 700 Euro als Beitrag zur Altersvorsorge, wie Porsche am Mittwoch mitteilte. Angesichts der Coronavirus-Krise verbinde man die Zahlung an die rund 27 000 Mitarbeiter in Deutschland in diesem Jahr mit dem Aufruf, etwas von dem Geld an gemeinnützige Organisationen zu spenden, hieß es. Der Vorstand werde das ebenfalls tun.

Wegen der Coronavirus-Pandemie ruht bei Porsche derzeit die Arbeit in Produktion und angeschlossenen Bereichen, die dort Beschäftigten - etwa ein Drittel der Gesamtbelegschaft - sind in Kurzarbeit.

Bonuszahlung vor der Krise beschlossen

Die Sonderzahlung für das Jahr 2019 sei aber schon zu Beginn des Jahres und damit deutlich vor Ausbruch der Krise von Vorstand und Betriebsrat festgelegt worden, betonte Porsche. „Die Erfolgsbeteiligung in diesem Jahr steht für Solidarität genauso wie für Steuerleistungen und Kaufkraft für den Wiederanlauf“, sagte Vorstandschef Oliver Blume.

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Der Konzern verwies zudem noch einmal auf sein Corona-Hilfsprogramm: Porsche habe unter anderem fünf Millionen Euro gespendet und fachliche Unterstützung für die Krisenstäbe und Hilfe bei der Beschaffung von Material angeboten.

Starke Verkaufszahlen in 2019

Der Sportwagenbauer hatte das vergangene Jahr zwar dank starker Verkaufszahlen mit einem neuen Umsatzbestwert von 28,5 Milliarden Euro abgeschlossen. Beim Gewinn sorgte das 535-Millionen-Euro-Bußgeld in der Dieselaffäre hingegen für ein Ende des über Jahre gehaltenen Rekordkurses.

Unter dem Strich blieben rund 2,8 Milliarden Euro – 317 Millionen Euro oder zehn Prozent weniger als im Jahr zuvor. (dpa)