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VW: Nach Sorge um den ID.3 plant der Konzern jetzt DAS

Der ID.3 von VW.
Der ID.3 von VW.
Foto: imago images / Dean Pictures

Über den ID.3 von VW hat es zuletzt nicht nur positive Schlagzeilen gegeben.

Der Autobauer VW ist mit seinen Elektro-Autos aus der ID.-Reihe auf dem Vormarsch, will den ID.3 im Sommer trotz Corona-Krise auf den Markt bringen. Nun wurde bekannt, dass der Konzern auch noch etwas anderes plant: eine Plug-in-Hybrid-Offensive. Allerdings mit einer wichtigen Ausnahme.

Plug-in-Hybrid-Offensive von VW. Und jeder, der sich nicht so gut mit Autos kennt, fragt sich nun: Was mag das überhaupt bedeuten?

VW plant jetzt neue Hybrid-Autos

Ein solches Auto hat quasi zwei Motoren verbaut, es kann mit Benzin oder mit Strom angetrieben werden. Es ist also ein Mix aus Verbrennungsmotor und Elektromotor. Und in diesem Bereich will VW nun den nächsten Schritt gehen.

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Neben den beiden Passat GTW Modellvarianten sind noch sechs weitere Fahrzeuge geplant: Darunter zu finden ist der Golf e Hybrid und der Golf GTE. Außerdem könnten auch noch der Arteon und der Arteon Shooting Brake folgen, sie sollen zumindest als Elektro-Wagen geplant sein.

VW-Lösung hat Vorteile

Ein Vorteil der VW-Lösung ist die kompakte Bauweise des Parallelhybridmoduls (Elektromotor, Trennkupplung und Doppelkupplungsgetriebe in einem Gehäuse) und die Tatsache, dass dieses sich für den Längs- und den Quereinbau eignet. Allerdings setzt der MQB-Baukasten der PHEV-Durchdringung der VW-Modellpalette eine klare Grenze. „Die PHEV-Technik benötigt ein Mindestmaß an Bauraum, daher ist der Golf die Untergrenze“, heißt es von Seiten des Konzerns gegenüber dem Stern.

Eine Absage erteilt VW allerdings jedem, der auf einen Diesel-Hybrid hofft. Denn ein solches Auto wird es nicht geben aus mehreren Gründen. Die Kosten für die Abgsanachbehandlungen für die Dieselmotoren decken sich zum Einen mit denen für die Hybrid-Technik.

Somit würden die Diesel-Autos deutlich teurer werden. Zum Anderen sei China kein Markt für Dieselfahrzeuge, daher würde es sich nicht lohnen.

Derzeit herrscht ohnehin Stillstand an den Bändern des Autobauers. Ob die Zeitpläne zu den neuen Fahrzeugen eingehalten werden, ist daher derzeit nicht in Stein gemeißelt. (fb)