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VW: Vorstand mit klarer Ansage – so gefährlich ist die Corona-Krise wirklich für den Konzern

VW-Vorstandschef Thomas Sedran äußert sich zur wirtschaftlichen Lage.
VW-Vorstandschef Thomas Sedran äußert sich zur wirtschaftlichen Lage.
Foto: dpa

Hannovers größter Arbeitsgeber VW Nutzfahrzeuge ist von der Corona-Krise genauso getroffen wie alle anderen Unternehmen. 10.000 Mitarbeiter von 15.000 sind in Kurzarbeit geschickt worden.

Der Produktionsstopp bei VW wurde bis zum 19. April verlängert, Autohäuser haben geschlossen, es gibt keine Abnehmer mehr für Autos. Doch was bedeutet die Corona-Krise wirklich für den Autobauer?

VW in Hannover steht vor kritischen Zeiten

Für VW Nutzfahrzeuge bedeutet das eine kritische Lage, wie der Vorstandschef Thomas Sedran gegenüber der Bild erwähnt.

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„Die Lage ist natürlich kritisch. Die Nachfrage ist rückgängig, die Zuliefererkette ist zum Erliegen gekommen, Märkte sind weggebrochen. Da ist für uns besonders Europa relevant. Und es ist unklar, wie lange Länder wegen der Corona-Krise noch abgeschottet bleiben“, sagt der 55-Jährige aus dem Homeoffice heraus.

Produktionsstopp bis 19. April bei VW

Wann und wie die Produktion wieder anläuft, ist bisher noch unklar. Bei Wiederaufnahme rechnet der Vorstandschef mit 10 - 20 Prozent der normalen Gesamtproduktion, wie schnell man wieder auf Vollgas laufe, sei noch unklar.

Für die Beschäftigten bedeutet dies vor allem Angst vor einem Jobverlust. Doch die weist Sedran ab. Die Stammbeschäftigten müssen sich keine Sorgen machen und auch 200 Zeitarbeiter haben Verträge vorerst bis Ende Mai, betont er. Alle anderen Verträge habe man aus anderen Gründen auslaufen lassen.

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Wie die Arbeit bei VW Nutzfahrzeuge in Hannover weitergeht und vor allem wann, hängt an politischen Entscheidungen. Erst dann wird man das komplette wirtschaftliche Ausmaß erkennen können. (fb)