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VW: Coronavirus sorgt für Unsicherheit – Konzern verschickt diese drastische Warnung

VW hat am Donnerstag eine Gewinnwarnung herausgegeben. Hintergrund ist die Corona-Krise. (Symbolbild)
VW hat am Donnerstag eine Gewinnwarnung herausgegeben. Hintergrund ist die Corona-Krise. (Symbolbild)
Foto: imago images / Hans-Günther Oed

Wolfsburg/Frankfurt. Corona-Alarm an der Börse! VW hat eine Gewinnwarnung rausgegeben!

Der Autobauer aus Wolfsburg hat wegen der Coronavirus-Pandemie heftige Einbußen hinnehmen müssen – und daher hat VW jetzt seine Jahresprognose gestrichen.

VW wartet mit neuer Prognose

Wegen der aktuellen Entwicklungen geht die Volkswagen AG aktuell davon aus, dass die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2020 nicht mehr erreicht werden können, wie es am Donnerstag vom Dax-Konzern in Wolfsburg hieß. Momentan sei nicht absehbar, wann eine neue Prognose möglich sei.

VW: Umsatz bricht wegen Corona um 5 Milliarden Euro ein

Die durch die Pandemie hervorgerufenen Auswirkungen auf die Kunden-Nachfrage, Lieferketten und die Produktion seien aktuell nicht verlässlich einschätzbar. Im ersten Quartal ging der Umsatz bei VW nach vorläufigen Zahlen von 60 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf 55 Milliarden Euro zurück.

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Das operative Ergebnis sackte auch wegen Turbulenzen bei Rohstoffpreisen und auf den Kapitalmärkten auf 0,9 Milliarden Euro ab. Vor einem Jahr hatte es noch bei 3,9 Milliarden Euro gelegen. Zu dem Ergebnis unterm Strich machte das Unternehmen zunächst keine Angaben.

VW-Finanzvorstand witterte Covid-19-Konsequenzen

Finanzvorstand Frank Witter hatte bereits im Zuge des Produktionsstopps infolge der Corona-Krise angedeutet, dass das Ergebnis deutlich unter Druck geraten würde. Der Konzern habe bereits zahlreiche Gegenmaßnahmen ergriffen, um die Kosten zu senken, hieß es.

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Daneben habe die Sicherung der Liquidität höchste Priorität, die im Automobilbereich zuletzt bei 17,8 Milliarden Euro lag. Derzeit will der Konzern auch in Europa und Nordamerika die Produktion mit erhöhten Schutzmaßnahmen für die Mitarbeiter wieder stufenweise hochfahren. (dpa/ck)