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VW-Betriebsratschef in Braunschweig über Kurzarbeit: „Das ist unwirklich“

Uwe Fritsch, Vorsitzender des Betriebsrates bei VW in Braunschweig.
Uwe Fritsch, Vorsitzender des Betriebsrates bei VW in Braunschweig.
Foto: Volkswagen AG

Braunschweig/Wolfsburg. VW fährt ganz langsam die Produktion wieder hoch. Auch im Werk Braunschweig.

Der Braunschweiger Betriebsratschef Uwe Fritsch empfindet die jetzige Situation als surreal. Der „Braunschweiger Zeitung“ sagte er, dass es für ihn die vierte, aber längste Phase der Kurzarbeit bei VW ist. „Jetzt haben wir schon mehr als vier Wochen Produktionsunterbrechung – das ist unwirklich“, so Fritsch.

VW: Optimismus im Werk Braunschweig

Genau wie Werkleiter Werner Gose zeigte er sich aber zuversichtlich, dass VW auch die Corona-Krise meistern wird. Jetzt komme es auf Zusammenhalt an. „Eine Tugend, mit der wir uns bei Volkswagen in Braunschweig gut auskennen“, so Fritsch in der „Braunschweiger Zeitung“.

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Noch viel optimistischer zeigte sich Auto-Experte Jürgen Pieper – zumindest, was die VW-Aktie angeht. Er ist sich sicher: „Unter den Auto-Aktien bleibt VW die Nummer eins“, sagte Pieper dem Fachblatt „Der Aktionär“.

Gigantische Summe an Schutzmasken benötigt

Doch der Autobauer steht vor einer weiteren Herausforderung: Läuft die Produktion erstmal wieder an, werden Schutzmasken für die Mitarbeiter benötigt. Mit welcher Zahl der Konzern planen muss, erfährst du hier.

Nächste Hoibsbotschaft für VW

Neben der Corona-Krise hat VW möglichweise bald die nächste Mammut-Aufgabe zu erledigen. Es wird mit einer erneuten Klage-Welle gerechnet. (red)