VW 

VW: „Fridays for Future“ protestieren vor Werken – „Können nicht zulassen...“

Klimaprotest vor dem VW-Werk durch „Fridays for Future›-Aktivisten.
Klimaprotest vor dem VW-Werk durch „Fridays for Future›-Aktivisten.
Foto: picture alliance/dpa

Wolfsburg. Klimaproteste bei den VW-Werken! Die Aktivisten von „Fridays for Future“ haben sich VW vorgeknüpft. Grund dafür war der Online-Autogipfel am Mittwoch.

Bei einer Aktion an der VW-Zentrale in Wolfsburg erklärte die Klimaschutzbewegung: „Mehr Autos zu finanzieren, ist nicht mit unseren Klimazielen vereinbar – eine neue Abwrackprämie wäre verheerend.“

Außerdem inszenierten die rund 15 Aktivisten einen „Tatort Klimamord“ und hielten Transparente hoch. Auch bei VW in Braunschweig gab es eine Protest-Aktion.

+++ Corona-News für Niedersachsen: Ab heute! Spielplätze, Museen, Zoos und Co. wieder offen +++

Fridays for Future“ setzt auf bundesweiten Protest

Anders als sonst fielen die Aktionen wegen der Corona-Pandemie ganz bewusst kleiner aus. „Wir können nicht zulassen, dass unsere Antwort auf das Coronavirus eine andere Krise nur noch mehr anheizt“, sagte „Fridays for Future“-Aktivist Frederik van der Veen (19).

Hintergrund: Am Mittwoch haben sich Vertreter der Bundesregierung mit den hiesigen Autobossen per Videoschalte getroffen, auch VW mischte da mit. Unter anderem war eine Abwrackprämie im Gespräch – für „Fridays for Future“ ein völlig falsches Signal. „Eine Abwrackprämie würde weder dem Klima noch der Wirtschaft langfristig helfen”, so die Klima-Aktivistin Annika Kruse.

-------------------------------------------

Mehr News aus der Region:

-------------------------------------------

Vielmehr habe man doch mit den Investitionspaketen, die momentan geschnürt werden, die Möglichkeit, eine klimagerechte Zukunft zu gestalten.

„Dafür muss unsere Politik allerdings erst erkennen, welche Industrien in dieser Zukunft, die wir fordern, weiterhin Bestand haben werden und daher gezielt gefördert werden sollten“, so „Fridays for Future“. (ck)