VW 

VW-Chef macht klare Ansage während Corona-Krise: „Keine Option"

VW-Technikchef Rabe macht eine klare Ansage zur Elektrowende. (Symbolfoto)
VW-Technikchef Rabe macht eine klare Ansage zur Elektrowende. (Symbolfoto)
Foto: picture alliance/dpa

Wolfsburg. Die Corona-Krise macht auch vor VW nicht Halt. Wochenlang standen die Bänder in den Werken still. Seit einigen Tagen laufen sie wieder. Doch da trifft die nächste Nachricht den Konzern: Der Absatz auf dem Automobilmarkt ist um zwei Drittel eingebrochen.

Und wieder muss sich VW mit Themen wie Kurzarbeit und gestrichene Schichten auseinandersetzen. Doch einen Hoffnungsträger gibt es trotz Corona-Krise: Der ID.3 und die damit einhergehende Elektro-Wende des Konzerns.

VW-Chef mit klarer Ansage

Und dazu hat VW-Technikchef Matthias Rabe eine klare Meinung! VW will bei Elektroautos auf Akkus setzen. Brennstoffzellen hingegen seien „keine Option", wird Rabe bei „golem.de" zitiert. Zumindest nicht sofort. Denn zukünftig verschließe auch VW nicht die Augen vor Brennstoffzellen.

Die Konzernforschung von Volkswagen beteilige sich aktuell bereits an einem Projekt des Helmholtz-Zentrums in Geesthacht. Dort wird an einem Wasserstofftank geforscht, der Wasserstoff in einem Metallhydrid speichern soll. Ein erster Schritt in Richtung Entwicklung von Fahrzeugen mit Brennstoffzellen?

--------------------------

Mehr VW-Themen

VW-Krise spitzt sich zu: Volkswagen streicht mehrere Schichten in Wolfsburg – und beantragt jetzt weitere Kurzarbeit

VW: Bänder kommen gerade ins Rollen – das folgt die nächste Hiobsbotschaft

VW: Es gibt nicht mehr genug zu tun für die Belegschaft!

--------------------------

Brennstoffzellen eher bei Nutzfahrzeugen als bei normalen Pkw

Vielleicht. Rabe betont jedoch, dass er sich das eher bei Nutzfahrzeugen vorstellen könne als bei normalen Pkw. Denn Nutzfahrzeuge müssten eine gewisse Reichweite generieren und bräuchten dafür große Akkus – die seien schwer und würden den Wagen schnell an die Grenzen des Gesamtgewichts bringen. (abr)