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VW: Verfahren im Dieselskandal eingestellt!

VW-Konzernchef Herbert Diess (rechts) und Hans Dieter Pötsch, Vorsitzender des VW-Aufsichtsrats.
VW-Konzernchef Herbert Diess (rechts) und Hans Dieter Pötsch, Vorsitzender des VW-Aufsichtsrats.
Foto: Swen Pförtner / dpa

Braunschweig. Das Strafverfahren wegen möglicher Marktmanipulation gegen VW-Konzernchef Herbert Diess und Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch ist eingestellt worden – gegen eine Zahlung von jeweils 4,5 Millionen Euro.

Ein Sprecher des Kontrollgremiums von VW bestätigte am Dienstag eine entsprechende Einigung zwischen den beiden Angeklagten und der Justiz. Am Mittwoch kam dann auch die Bestätigung von offizieller Seite des Landgerichts Braunschweig.

Doch während Diess und Pötsch sich jetzt zurücklehnen können, muss ein anderer noch bangen.

VW: Verfahren gegen Diess und Pötsch eingestellt – für neun Millionen Euro

Das Landgericht und die Staatsanwaltschaft Braunschweig hatten sich mit den Angeschuldigten geeinigt. Die Summe in Höhe von 9 Millionen Euro ist nach Angaben des Gerichts bereits beim Land Niedersachsen eingegangen.

Die Vorwüfe wurden von den Managern immer wieder zurückgewiesen. Laut „Manager-Magazin“ stimmte der Aufsichtsrat von VW zu, dass Volkswagen die insgesamt neun Millionen Euro bezahlt.

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Diesel-Skandal: Verfahren gegen Winterkorn läuft weiter

2015 hatte die Staatsanwaltschaft Diess, Pötsch und den damaligen VW-Chef Martin Winterkorn wegen Marktmanipulation angeklagt. Ihnen wurde vorgeworfen, die Finanzmärkte vorsätzlich zu spät über drohende Milliardenstrafen wegen der manipulieretn Dieselmotoren in Kenntnis gesetzt.

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Gestern hieß es noch, dass auch das Strafverfahren gegen den früheren VW-Chef Martin Winterkorn wegen möglicher Marktmanipulation wackeln soll. Es könnte gegen Auflagen schon bald beendet werden, hieß es am Dienstagabend aus Winterkorns Umfeld.

Nach Angaben des Landgerichts Braunschweig ist das allerdings nicht der Fall. Das Strafverfahren sei weiterhin im nichtöffentlichen Zwischenverfahren anhängig. (vh/mit dpa)