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extra 3 (ARD) schreddert VW – volle Breitseite für Volkswagen!

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Wolfsburg. Au Backe: VW bekommt aktuell die volle Breitseite zu spüren. Jetzt hat sich auch das Satiremagazin „extra 3“ (ARD) den Volkswagen-Konzern aus Wolfsburg vorgeknöpft – in einer eigenen „VW Nachrichten“-Sendung.

Eigentlich hätte das Format 100 Sekunden dauern sollen, so „extra 3“. Bei „dem ganzen Mist, den die bauen“, seien es dann aber 160 Sekunden geworden.

„extra 3“ (ARD) nimmt VW aufs Korn

Zunächst geht es um das gegen die Zahlung von neun Millionen Euro eingestellte Verfahren gegen die VW-Bosse Herbert Diess und Hans Dieter Pötsch. Die Reaktionen darauf seien sehr unterschiedlich ausgefallen.

+++ „extra 3“-Moderator schießt fies gegen Salzgitter – „Da braucht man zwei Wochen, um...“ +++

Während Ministerpräsident und VW-Aufsichtsratsmitglied Stephan Weil sich ein T-Shirt mit dem Slogan „Justice for Herbert and Hans Dieter“ habe drucken lassen, bedruckten Kleinanleger ihre Shirts lieber mit „Am Arsch die Räuber!“

Satire: Mafia will mit VW zusammenarbeiten

Auch das BGH-Urteil zum Vorwurf der arglistigen Täuschung von VW ist Thema in den Satire-Nachrichten bei „extra 3“ (ARD). So habe unter anderem die sizilianische Mafia Interesse an einer Zusammenarbeit mit VW bekundet: „In Sachen Betrug ist die Volkswagen-Familie der absolute Branchen-Primus. Dagegen ist mein Corleone-Clan höchstens die Kelly Family!“

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Das ist „extra 3“:

  • Format: Satiremagazin
  • Erstausstrahlung: 21. September 1976
  • Sender: ARD
  • Produktions- unternehmen: Norddeutscher Rundfunk
  • Ausstrahlungsturnus: wöchentlich

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Thematisiert wurden bei „extra 3“ (ARD) auch die Rassismus-Vorwürfe gegen VW wegen eines Golf-Werbeclips. Anstatt das kolonialrassistische Wort „Neger“ sehe man bei VW nur die Wörter „Regen“, “Genre“ und „Erneg“.

Darüber hinaus werde die stockende Einführung des Golf 8 verfilmt. Der Kinofilm heiße „Gegen die Wand - Golf 8“. Es sei der teuerste Kinofilm aller Zeiten. Regisseur Fatih Akim habe sich allein für die Rückrufaktion am Ende des Films 30.000 defekte Neuwagen herstellen lassen.

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Und: Mehrere Medien hätten die Ursache für die Software-Probleme beim E-Auto ID.3 aufgedeckt. Demnach seien die VW-Ingenieure seit Jahren nur noch auf Schummel-Software spezialisiert. Beim Auftrag, legale Software zu entwickeln, seien sie aus allen Abgaswolken gefallen.

Um im Rennen ums beste Elektroauto nicht ins Hintertreffen zu geraten, habe VW-Chef Diess kurzerhand ein neues Modell vorgestellt: den VWesla. (ck)