VW 

VW: Tech-Experte mit finsterer Prognose – „Volkswagen weiß genau, dass...“

Der CEO des Software-Unternehmens Zuora, Tien Tzuo, sieht das Konzept des Autobauers aus Wolfsburg auf einem absteigenden Ast. Die Zukunft von VW müsse anders aussehen.
Der CEO des Software-Unternehmens Zuora, Tien Tzuo, sieht das Konzept des Autobauers aus Wolfsburg auf einem absteigenden Ast. Die Zukunft von VW müsse anders aussehen.
Foto: imago

Wolfsburg. Wie sieht die Zukunft von VW aus? Derzeit wissen das nicht einmal die Bosse der Konzerns genau. Doch ein Tech-Experte ist sich zumindest ziemlich sicher, wie sich das Kaufverhalten der Kunden entwickeln wird. „Volkswagen weiß genau, dass sie in zehn Jahren keine Autos mehr verkaufen werden.“

Eine drastische Prognose und Ansage, die VW alles andere als freuen dürfte.

VW: Muss der Konzern sein Geschäftsmodell ändern?

Der CEO des Software-Unternehmens Zuora, Tien Tzuo, sieht das Konzept des Autobauers aus Wolfsburg auf einem absteigenden Ast. In der Zukunft würden die VW-Kunden ein Abonnement vor einem Auto-Kauf bevorzugen, meint Tzuo in einem Bericht des „Business Insider“.

Er beruft sich damit auf eine Studie von Ferdinand Dudenhöffer, Leiter des CAR-Instituts an der Universität Duisburg-Essen, der bereits im Frühjahr 2020 prognostizierte, dass Kunden in Zukunft öfter Abonnements abschließen werden als Neuwagen zu kaufen.

+++ VW: Auto-Experte rechnet aus – so lange kann der Konzern in der Corona-Krise überleben +++

VW müsse jetzt Geschäftsmodelle entwickeln, mit denen sie ihre Kunden an sich binden, auch wenn diese sich gegen einen Autokauf entscheiden. Dabei könnte der deutsche Autohersteller noch viel von Netflix und Co. lernen, so Tzuo gegenüber dem „Business Insider“.

-------------------

Mehr Themen:

VW: Corona-Kahlschlag im Volkswagen Konzern – fallen bald Modelle weg?

Braunschweig: Gänsehaut-Aktion in Innenstadt! Junge kniet gegen Polizeigewalt – mit IHM

Harz: Motorradfahrer (†51) bei Horror-Unfall getötet – so konnte es dazu kommen

-------------------

Abonnement statt Auto-Kauf

Um ein noch besseres Gespür dafür zu bekommen, was die Kunden wollen, könnte zunächst das Nutzerverhalten genauer unter die Lupe genommen werden – mithilfe eines Trackings.

+++ VW muss vor Donald Trump zittern – diesmal wegen Meeresfrüchten +++

Eine Volkswagen-ID, mit der sich die Kunden im Auto einloggen, könnte beispielsweise Aufschluss darüber geben, ob der Kunde gerne schnell fährt, wie häufig er den Kofferraum nutzt, ob er Mitfahrer hat und ob er Pendler ist oder nur gelegentlich fährt. (fno)