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VW produziert wieder in allen Werken – so niedrig ist die Auslastung aber noch

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  • Alle 16 Werke der Marke Volkswagen produzieren wieder.
  • Im mexikanischen Puebla fährt heute das letzte Werk wieder die Produktion an.
  • Tostmann: „Wiederanlauf mit bestmöglichem Gesundheitsschutz ist weltweit gelungen.“

Wolfsburg. Es geht vorwärts: In allen VW-Werken wird wieder produziert. Auch das VW-Werk im mexikanischen Puebla hat am Dienstag seine Produktion nach der Corona-Pause wieder gestartet – damit rollen die Bänder jetzt wieder in allen 16 Werken der Marke Volkswagen Pkw.

VW-Produktions- und Logistik-Chef Andreas Tostmann zeigte sich erfreut und stolz. Beim Wiederanlauf habe der maximale Gesundheitsschutz Priorität gehabt – mit Erfolg. In der Fertigung habe kein einziges Teil gefehlt.

VW lässt Bänder wieder anrollen – alle Werke produzieren wieder

„Ein großer Dank dafür an unsere Mannschaft - und auch an unsere Lieferanten und Logistiker“, so Tostmann.

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Nach VW-Angaben bezieht der Wolfsburger Konzern allein für die europäischen Werke der Marke rund verschiedene 100.000 Teile von seinen Lieferanten.

Während in Deutschland und Europa die Werke bedingt durch die Corona-Krise etwa sechs Wochen und in Südamerika für rund zehn Wochen standen, ging Mexiko am Dienstag nach rund elf Wochen wieder ans Netz.

Als erstes fahrzeugproduzierendes Werk hatte Zwickau am 23. April 2020 bereits wieder die Produktion des ID.3 aufgenommen, gefolgt vom größten Werk des Konzerns in Wolfsburg am 28. April.

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Darüber hinaus sind in China ebenfalls alle Werke wieder am Netz.

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Sämtliche Werke der Marke Volkwagen Pkw produzieren somit wieder – wenn auch mit unterschiedlicher Kapazität. Sie liegt laut VW aktuell im Durchschnitt über die Werke hinweg bei rund 60 bis 70 Prozent der Auslastung zu Vor-Corona-Zeiten. „Unser grundsätzliches Arbeitsmodell und unsere Aufstellung in der Krise haben sich bewährt“, sagte Tostmann.

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Höchste Priorität beim Wiederanlauf hatte und hat nach Konzern-Angaben die Gesundheit der Mitarbeiter. Volkswagen hatte dafür mit dem Betriebsrat einen 100-Punkte-Plan für maximalen Gesundheitsschutz erarbeitet, der als Industriestandard gilt.

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VW hatte ihn öffentlich gemacht – und er wurde weit über 120.000 Mal von Lieferanten und anderen Unternehmen im Netz heruntergeladen. Inzwischen konnte beispielsweise im Stammwerk Wolfsburg die höchste Stufe (Phase 1) der Schutzmaßnahmen in die Phase 2 von insgesamt vier Phasen überführt werden. (ck)