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VW plant in Wolfsburg-Werk um: Mitarbeiter sollen in Zukunft ...

VW hat neue Pläne für sein Werk in Wolfsburg.
VW hat neue Pläne für sein Werk in Wolfsburg.
Foto: imago images / regios24

Wolfsburg. VW bastelt offenbar an Veränderungen für seine Belegschaft. Am Band könnte es diesen Plänen zufolge langfristig zu deutlich mehr Fluktuation kommen. Für die Mitarbeiter bietet die neue Flexibilität jedoch Vorteile.

Die Gedankenspiele der Konzernführung betreffen zunächst nur einige der rund 20.000 Beschäftigten der VW-Produktion im Stammwerk Wolfsburg. Dort soll es künftig womöglich Änderungen am Schichtplan geben. Zuerst berichteten die „Wolfsburger Nachrichten“.

VW mit neuen Plänen für Arbeitszeiten in Wolfsburg

Demnach sollen die Mitarbeiter von VW in Wolfsburg in Zukunft vom starren Schichtsystem abrücken und der Belegschaft flexiblere Arbeitsmodelle anbieten.

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Zunächst soll in der Lackiererei getestet werden, ob Teilzeit im Schichtsystem möglich ist. Die VW-Mitarbeiter selbst haben ein Konzept dafür erarbeitet – zusammen mit Experten. >> Mehr zum Thema liest du bei den „Wolfsburger Nachrichten“.

„Aufbruchstimmung“ bei VW-Tochter Audi

Die VW-Tochter Audi ist da schon weiter. Seit vergangenem Oktober testen die Audi-Beschäftigten in Ingolstadt ein Schichtmodell, in dem es möglich ist, zwei halbe Schichten zu arbeiten.

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In dem Projekt sollen Mitarbeiter aus nichttaktgebundenen Bereichen jeweils Schichten auffüllen, wenn in den taktgebundenen Bereichen jemand die Arbeitszeit reduzieren möchte, berichtete die „Automobilwoche“. Unter anderem konnten so Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nach ihrer Elternzeit mit reduzierter Arbeitszeit wieder bei Audi einsteigen.

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Audis Lackiererei-Chef sagte, es herrsche „Aufbruchstimmung unter den beteiligten Beschäftigten und Führungskräften“. Die VW-Tochter will jetzt prüfen, ob die flexiblen Modelle auch in anderen Bereichen, zum Beispiel in der Montage, realisierbar sind.

Droht VW Lieferunterbrechung?

Neben den neuen Plänen für die Mitarbeiter wurde nun auch eine Nachricht bekannt, die VW weniger schmecken dürfte. Weil sich zwei Batterie-Hersteller in Südkorea in den Haaren liegen, drohen bei VW Lieferunterbrechungen.

Wie die Batterie-Hersteller mit VW zusammenhängen und welche Konsequenzen der Streit genau hat, liest du hier: VW: „Katastrophale Lieferunterbrechung“ droht – bringt dieser Streit Volkswagens Elektro-Pläne ins Wanken? (ck)