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VW: Das Personal-Karussell dreht sich weiter – nächster Boss muss wohl gehen

Der nächste VW-Boss muss seinen Platz räumen.
Der nächste VW-Boss muss seinen Platz räumen.
Foto: imago images/Petra Schneider

Bei VW wird ordentlich am Personal geschraubt. Einem Medienbericht des „Handelsblatt“ zufolge muss jetzt der nächste Boss seinen Platz räumen.

Jürgen Stackmann wird demnach seinen Job als Vertriebsvorstand der Kernmarke VW verlieren.

VW: Nächster Boss packt wohl seine Koffer

Bei VW dreht sich weiterhin das Personal-Karussell. Skoda-Chef Bernhard Maier, Thomas Sedran, Leiter der Van-Sparte und Truck-Boss Andreas Renschler verlieren ihre Führungsposition. Christian Senger, Softwarechef der Kernmarke VW, muss kurz nach seiner Beförderung gehen und VW-Chef Herbert Diess gibt die Leitung der Kernmarke an Ralf Brandstätter ab.

Jürgen Stackmann ist jetzt der Nächste. Das will das „Handelsblatt“ aus Konzernkreisen erfahren haben. Die Begründungen sind unterschiedlich. Stackmann habe als Vertriebsvorstand zu wenig für die Modelle Passat und Golf getan. Der Golf 8 war anders als bei seinen Vorgängern nicht führend bei den Verkäufen in seiner Klasse.

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Meinungsverschiedenheiten beim Start des Golf

Eine andere Version für die Stackmann-Entlassung lautet: „Stackmann habe Widerworte gegeben. Konkret geht es um die Frage, wann der neue Golf eingeführt werden sollte. Das Fahrzeug hat VW in seiner achten Auflage an den Start gebracht – allerdings mit erheblichen Problemen“, so das Handelsblatt.

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Stackmann arbeitete zunächst bei Ford in Europa, wechselte im Juli 2010 zur VW-Tochter Skoda. Nach einem Zwischenstopp bei Schwester Seat wurde er vor rund fünf Jahren zum Vertriebsvorstand bei der Kernmarke VW berufen.

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Ob Stackmann trotzdem ein Teil des VW-Konzerns bleibt, ist zum jetzigen Zeitpunkt offen, so das „Handelsblatt“. (fs)