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VW: Bericht – ER soll neuer Chef bei Skoda werden! Und er ist kein Unbekannter im VW-Konzern

Bericht: ER soll neuer Chef bei VW-Tochter Skoda werden! Und er ist kein Unbekannter im VW-Konzern...
Bericht: ER soll neuer Chef bei VW-Tochter Skoda werden! Und er ist kein Unbekannter im VW-Konzern...
Foto: dpa/Ralf Krüger/imago images/CTK Photo

Das Personalkarussell bei VW dreht sich weiter! Einem Medienbericht zufolge soll schon am Montag ein neuer Chef an die Spitze der VW-Tochter Skoda gewählt werden.

Und der soll Berichten zufolge auch schon feststehen und kein Unbekannter in VW-Kreisen sein.

VW-Tochter Skoda: Wird ER neuer Chef?

Die tschechische VW-Tochter Skoda soll nach einem Bericht der „Automobilwoche“ künftig von Thomas Schäfer gelenkt werden. Der 50 Jahre alte Manager, der bisher Landeschef des VW-Konzerns in Südafrikas war, solle an diesem Montag zum neuen Skoda-Vorstandschef gewählt werden, berichtete das Branchenblatt.

Schäfer folgt auf Bernhard Maier, der das Spitzenamt bei der tschechischen Volumenmarke nach knapp fünf Jahren am 31. Juli abgegeben hatte. Ein VW-Sprecher in Wolfsburg wollte den Bericht am Sonntag auf dpa-Anfrage nicht kommentieren.

+++VW-Chef Herbert Diess mit deutlicher Ansage: „Wolfsburg muss sich...“+++

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Das ist VW:

  • Volkswagen AG wurde 1937 gegründet
  • Zum Konzern gehören auch die Marken Audi, Sear, Skode, Bentley, Bugatti, Lamborghini und Porsche
  • 2018 fertigten die Wolfsburger rund 40 Modelle unter dem Namen Volkswagen
  • Im Jahr 2019 waren rund 22 Prozent aller Neuzulassungen Autos von VW

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VW-Chef Diess über Skoda: „Da vergeben wir uns eine Chance"

Zuletzt hieß es, der Nachfolger Maiers soll in der ersten Skoda-Vorstandssitzung im August gewählt werden. Laut „Automobilwoche“ soll die Wahl aufgrund der Corona-Pandemie sowie urlaubsbedingt per Videoschalte erfolgen. Im VW-Konzern wurden zuletzt einige Spitzenposten neu besetzt. Konzernchef Herbert Diess musste die Führung der Kernmarke abgeben, seine rechte Hand Ralf Brandstätter übernahm. Diess hatte jüngst die Neu-Besetzungen verteidigt und die Führungswechsel mit klaren Vorgaben für die Konzernmarken verknüpft.

In der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ hatte Diess Skoda „nicht aggressiv genug“ genannt am Volumenmarkt im Wettbewerb mit Koreanern oder Franzosen. „Da vergeben wir uns eine Chance. Es nutzt uns nichts, wenn sich Skoda zu einer dritten Premiummarke im Konzern entwickeln würde“, sagte er dem Blatt. Skoda müsse im Segment der preiswerten Autos stärker werden.

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Skoda gilt als erfolgreiche VW-Tochter

Skoda gilt im VW-Konzern als sehr erfolgreich, wenn es um das Trimmen auf Rendite geht. Im vergangenen Jahr vor der Corona-Krise steigerte Skoda seinen Umsatz um rund 15 Prozent auf 19,8 Milliarden Euro, das operative Ergebnis um gut ein Fünftel auf 1,7 Milliarden. Im vorigen Jahr wurden weltweit 1,24 Millionen Neuwagen ausgeliefert. Aus den tschechischen Werken kam dabei die Rekordzahl von 910 000 Fahrzeugen vom Fließband - 2,25 Prozent mehr als noch 2018. (dpa)