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VW verfolgt jetzt DIESEN entschlossenen Plan – „Sind bereit, bis an unsere Grenzen zu gehen“

VW will 2020 mit einem Gewinn abschließen – dieses ambitionierte Ziel verkündet Finanzchef Alexander Seitz.
VW will 2020 mit einem Gewinn abschließen – dieses ambitionierte Ziel verkündet Finanzchef Alexander Seitz.
Foto: imago images / sepp spiegl

Wolfsburg. Das ist mal eine Kampfansage von VW!

Die Corona-Pandemie hat den Autobauer schwer getroffen – trotzdem wagt er nun eine krasse Ankündigung: VW will das Jahr 2020 in den schwarzen Zahlen beenden. Ein mutiger Plan, denn in der ersten Jahreshälfte hat sich ein Minus von 1,5 Milliarden Euro (!) angehäuft.

VW mit Kampfansage: Volkswagen will 2020 im Plus beenden

Trotzdem verfolgt Volkswagen nun den Plan, noch in diesem Jahr das Blatt zu wenden und in der Endabrechnung ein Plus einzufahren.

„Wir sind finanziell weiter robust aufgestellt und streben für das Gesamtjahr ein positives operatives Ergebnis an“, sagt der neue Marken-Finanzchef Alexander Seitz der dpa. „Dazu sind wir bereit, bis an unsere Grenzen zu gehen“, sagte er.

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Volkswagen: Fixkosten gesenkt, jetzt muss die Nachfrage steigen

Noch immer wird bei VW heftig gespart. 2019 wurden die Fixkosten um eine halbe Milliarde Euro gesenkt, dadurch ein Gesamtgewinn von 2,3 Milliarden Euro eingefahren. Die Einsparungen sollen auch 2020 gehalten werden. Um das ambitionierte Ziel zu erreichen, muss nun aber gleichzeitig die Nachfrage nach Autos wieder steigen.

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Seitz: „Im zweiten Halbjahr erhoffen wir uns Rückenwind“

„Im zweiten Halbjahr erhoffen wir uns Rückenwind, denn unsere Modelloffensive wird ihre volle Kraft entfalten“, so Seitz, der erst im März von Audi in den VW-Vorstand wechselte.

Der Mittelklasse-Elektrowagen ID.3, der neue Golf 8 oder neue Modelle wie der Mini-Camper (>> hier mehr) sollen helfen, aus dem Minus zu klettern.

Seit dem 20. Juli ist der ID.3 endlich bestellbar.

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Wichtig wird dafür laut Seitz vor allem eine wieder ansteigende Nachfrage in China. Aber auch viele weitere Märkte sind laut Vertriebschef Jürgen Strackman wieder auf einem guten Weg.