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VW-Tochter Porsche kassiert Häme und Spott – aus diesem Grund!

Der Porsche Taycan. Der E-Flitzer der VW-Tochter sollte Tesla ordentlich Konkurrenz machen. Aktuell erntet er eher Hohn und Spott.
Der Porsche Taycan. Der E-Flitzer der VW-Tochter sollte Tesla ordentlich Konkurrenz machen. Aktuell erntet er eher Hohn und Spott.
Foto: imago images / onemorepicture

Stuttgart/Wolfsburg. Das kommt gar nicht gut an! VW-Tochter Porsche erntet aktuell Spott und Häme. Grund dafür ist ein Software-Update – ausgerechnet für den E-Flitzer Porsche Taycan!

Denn das gibt es von der VW-Tochter nicht überall...

The new Porsche Taycan - Performance Highlights
Porsche

VW-Tochter Porsche will Tesla Konkurrenz machen

Das Update soll den E-Autos eine bessere Ladefunktion, eine digitale Cockpit-Anzeige, eine Verbesserung des Stop-and-Go-Betriebs sowie die Speicherung der Sitzposition bei Fahrerwechsel zur Verfügung stellen.

Laut Handbuch soll der Porsche Taycan mit dem „Over-the-air-Update“ - also per Funk - einfach aufgepimpt werden können. Doch einfach etwas aufspielen und losdüsen, das ist nicht drin.

Denn wie üblich kann man das nicht in verschiedenen Werkstätten durchführen lassen, dafür müssen Taycan-Besitzer extra in Porsche-Zentren fahren!

Dabei wollte die VW-Tochter doch Tesla Konkurrenz machen und mit dem neuesten E-Flitzer glänzen und sich abheben. „Kribbeln für jede einzelne Nervenzelle“, hieß es zum Marktstart.

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Das ist Porsche:

  • Gründung: 1931
  • Sitz: Stuttgart
  • Leitung Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender / Wolfgang Porsche, Aufsichtsratsvorsitzender
  • Mitarbeiterzahl: 35.429 (2019)
  • Umsatz: 28,5 Mrd. Euro (2019)
  • Branche: Automobilindustrie
  • seit 2009 VW-Tochter
  • Website: www.porsche.com

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Ein entsprechendes Schreiben der VW-Tochter Porsche veröffentlichte ein Nutzer bei Linkedin:

Daraus geht hervor, dass das Update eine so große Datenmenge transferieren muss, dass dies nur in einem Porsche-Zentrum durchgeführt werden kann. Ansonsten sei der Ablauf möglicherweise gestört.

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VW: Über 100 Menschen kommentieren den Post

Auf diesen Post folgten Spott und Häme. Über 120 Kommentare erntet das abfotografierte Dokument der VW-Tochter Porsche.

+++ VW-Leak! Fotos des neuen Golf R aufgetaucht – er hat fette... +++

Hier einige Kommentare:

  • „Schade – Tesla macht das seit Jahren“
  • „Wie peinlich ist das denn bitte?! Wenn noch nicht mal Porsche so grundsätzliche Dinge wie Update-Architektur beherrscht, sollte man dann glauben, dass der Rest des Fahrzeugs besser durchdacht ist?! Hauptsache die Spaltmaße stimmen...“
  • „Bei so einem Brief würde ich sofort den Porsche Taycan verkaufen und von dem Geld einen Tesla Model S (oder Model 3) kaufen und den Rest in Tesla-Aktien investieren. Da bin ich froh, von Anfang an ein Tesla-Fahrer zu sein.“

Ein Tesla-Fan wundert sich auf dem Portal Teslamag, dass Porsche noch Briefe versendet – „so richtig mit Kuvert und Marke?“ Das, schreibt er, sei „der Witz des Tages“.

Ein Nutzer zweifelt den Vorgang generell an, er schreibt: „Wieso braucht ein Auto überhaupt ein Update? Warum ist es nicht so ausgeliefert, dass es von Anfang an bis zu seinem Ende läuft – das ist für mich eher die eigentliche Frage. Ich brauche nur ein Update, wenn ich vorher Mist gebaut habe.“

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Das dürften sich wohl VW, Porsche und auch alle anderen Fahrer fragen. (ldi)