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VW-Chef Diess fährt mit ID.3 in den Urlaub – das fällt ihm sofort auf

VW-Chef Herbert Diess machte im Urlaub interessante Entdeckungen. (Symbolbild)
VW-Chef Herbert Diess machte im Urlaub interessante Entdeckungen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Sven Simon / Eibner (Montage: News38)

Wolfsburg. Urlaub? Urlaub in Italien!

Während der Werksferien von VW nutzt Konzern-Chef Herbert Diess die Zeit, um mit der Familie nach Italien zu reisen. Mit welchem Auto er dahin fuhr? Natürlich mit dem VW ID.3 – dem elektronischen Hoffnungsträger von VW. Grundsätzlich zieht der Top-Manager ein positives Fazit, doch vor Ort fällt ihm etwas an dem Wagen auf, was noch nicht so ganz passend umgesetzt wurde.

Von München aus ging es für VW-Chef Diess zum Gardasee in Italien. Zu Corona-Zeiten nutzen viele Urlauber das Auto, um Menschenansammlungen im Flugzeug und in der Bahn zu meiden. Das dachte sich wahrscheinlich auch Diess.

VW-Chef entdeckt Fehler in Anzeige

Warum also nicht mit dem Auto losdüsen und direkt den VW ID.3 Pro Performance testen? Auf dem Karriereportal Linkedin erzählt Diess von seinen Erfahrungen und postet auch fleißig Bilder von sich selbst am Steuer.

Was vielen E-Auto-Interessenten Sorge bereitet und anscheinend doch gut funktioniert? Das Laden des VW ID.3. Laut Diess gibt es in Italien genug Lade-Stationen und nach 15 Minuten Wartezeit und einem Kaffee kann es 100 Kilometer weitergehen.

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Das ist der VW ID.3 Pro Performance:

  • Reichweite: bis zu 426km (WLTP) 1
  • 7,3s Beschleunigung (0–100km/h)
  • Ladedauer AC 3 11 kW 0 %–100 %: 6h 15min/ DC 3 100kW 5%–80%: 35min
  • Stromverbrauch nach NEFZ in kWh/100km: kombiniert 15,4 –14,5; CO₂-Emission in g/km: 0 2; Effizienzklasse: A+
  • Netto-Batterieenergieinhalt 58kWh
  • Batterieheizung/-kühlung
  • 150kW Leistung
  • Höchstgeschwindigkeit 160km/h

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Doch bei der Suche nach einer Lade-Säule fiel dem VW-Chef ein Detail auf, das auf jeden Fall noch nachgebessert werden muss. Er gibt zu: „Nur auf unseren Navis müssen die Ladestationen in Zukunft noch zielgenauer angezeigt werden – da gibt es aktuell bei einigen noch ca. 200 Meter Diskrepanz. Dadurch verpasst man natürlich keine Ladesäule, aber wir sollten den Kunden die Suche nach der Ladesäule so komfortabel wie möglich machen.“

VW: Tochter nimmt Soundsystem unter die Lupe

Er verspricht seinen Kunden: „Dafür werde ich mich weiterhin einsetzen.“ Auch seine Tochter nahm den ID.3 genau unter die Lupe. Vor allem das Soundsystem war ein großes Thema. Dabei fiel Vater und Tochter ein Detail auf, bei dem sie ins Zweifeln kamen, ob die Umsetzung hier richtig gelungen ist.

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Der VW-Chef schreibt: „Trotz einiger Diskussionen waren wir uns bei einer Sache einig: Das Skippen oder Vorwärtstoggeln von Musik sollte mit der Pfeiltaste nach oben und nicht nach unten erfolgen.“

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Insgesamt sei Herbert Diess aber – wenig überraschend – sehr zufrieden mit dem VW ID.3. Dennoch möchte er den Elektro-Flitzer noch unter realen Bedingungen testen, im Stadt- und Berufsverkehr.

Wie groß die Hoffnungen von VW in einen erfolgreichen ID.3-Start sind, lässt sich leicht erahnen. Von dem Erfolg des ersten Modells der neuen Elektro-Bauweise erhoffen sich die Wolfsburger viel. Und das müssen sie auch. Denn ein Branchen-Experte errechnete zuletzt ein sattes Minus von mehreren hundert Euro pro verkauftem Auto. VW produziert schlicht zu teuer. Das könnte auf lange Sicht Arbeitsplätze kosten. Die Rechnung des Experten findest du >>> hier. (ldi)