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VW: Bittere Blamage! Zahlen zeigen: SO mies war der Golf-8-Start wirklich – erstmals seit 45 Jahren...

Bitter für VW! Erstmals seit 45 Jahren steht ein Golf nicht an der Spitze der meistverkaufen Autos in Europa.
Bitter für VW! Erstmals seit 45 Jahren steht ein Golf nicht an der Spitze der meistverkaufen Autos in Europa.
Foto: imago images / Sebastian Geisler

Werksferien, Golf, ID.3, Corona, Diess, Diesel-Skandal und Abhöraffäre – hier findest du alle Neuigkeiten rund um den VW-Konzern aus Wolfsburg im News-Blog!

In unserem VW-Blog informieren wird dich über aktuelle Entwicklungen im Konzern, bei den Arbeitnehmern und in den Werken. Zum größten deutschen Automobilhersteller gehört allerdings nicht nur VW, sondern auch zahlreiche andere Tochterfirmen. Neben Skoda, Audi und Seat auch die Luxusmarken Bentley, Bugatti, Ducati, Lamborghini und Porsche.

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Das ist VW:

  • Die Volkswagen AG wurde 1937 gegründet
  • 2018 fertigten die Wolfsburger rund 40 Modelle unter dem Namen Volkswagen
  • Im Jahr 2019 waren rund 22 Prozent aller Neuzulassungen Autos von VW

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Zweifelsohne ist das Corona-Virus gerade das bestimmende Thema im Konzern. Seit der Krise sind die Zahlen massiv eingebrochen – um fast 30 Prozent. Daneben erschüttert ein Abhörskandal die Konzernführung. Keine leichte Zeit für VW.

Freitag, 21. August

13.17 Uhr: VW-Nutzfahrzeuge bereitet sich auf neuen Multivan und ID.Buzz vor

Großer Sommer-Umbau bei VW-Nutzfahrzeuge im Werk Hannover! Die Produktionsanlagen wurden für die beiden neuen Mitglieder der Bulli-Familie umgebaut. Zum einen den neuen Multivan und den für 2022 erwarteten ID.Buzz. Der wird als E-Bulli vomBand laufen.

Dr. Josef Baumert, Mitglied des Markenvorstands für Produktion und Logistik VWN: „Mit den aktuellen Maßnahmen setzen wir unsere Automatisierungs- und Digitalisierungsstrategie für die Produktion weiter konsequent um. Wir bauen die Produktion in Hannover komplett um, um hier künftig neben unseren erfolgreichen T 6.1 Modellen, ab dem kommenden Jahr den neuen Multivan als Verbrenner und Hybrid und schließlich unserem vollelektrischen ID.BUZZ in einem Werk zu bauen. Ein klares Zeichen und Bekenntnis für die Zukunft unseres Werkes.“

10.34 Uhr: Richtig bitter: Golf zum ersten Mal sein 45 Jahren nicht meistverkauftes Auto in Europa

Ai, ai,ai, DAS ist richtig bitter. Der Golf von VW ist nicht das meistverkaufte Auto in Europa. Wie schlimm diese Niederlage ist, wird erst in ihrer historischen Dimension sichtbar. Zum aller ersten Mal in der 45-jährigen Geschichte des Golfs ist das Modell entthront worden. Das berichtet das „Handelsblatt“.

"Europameister" wurde der Clio von Renault. 16.000 verkaufte Exemplare im Mai und 37.000 im Juni katapultieren den Clio an die europäische Spitze. Laut Jato Dynamics, Analysehaus aus London, beläuft sich die Zahl verkaufter Golf-Modelle in diesem Zeitraum auf lediglich 13.000 beziehungsweise 24.000.

Ein Problem: Die geringe Verfügbarkeit. Das Stammwerk in Wolfsburg blieb hinter der geplanten Stückzahl von 100.000, die bis zum Jahresende 2019 eigentlich vom Band laufen sollten, weit zurück. „Hier wollen übereifrige Vorstände zu schnell zu viel Technik in ein Auto stopfen – und sind damit gescheitert“, kritisierte Betriebsratschef Bernd Osterloh damals. Auch das Qualitätsniveau des Golf 8 soll hinter dem vorheriger Golf-Modelle zurückgeblieben sein. Passned dazu gab es Rückrufaktionen wegen Softwareproblemen und ein Auslieferungsstopp im Mai.

Auch am Band selbst gab es laut „Business-Insider“ Probleme: Während sonst rund 70 Prozent aller Fahrzeuge ohne Probleme vom Band laufen, war es beim Golf 8 nur jedes Dritte.

6.40 Uhr: VW Hybrid Golf für unter 100 Euro leasen?

Das klingt nach einem verlockenden Angebot! Einen neuen Hybrid Golf für gerade einmal 99 Euro im Monat zum Leasing. Doch die Sache hat so einige Haken. Unter anderem ist die Kilometer-Zahl begrenzt. Und auch bei der Umweltprämie gibt es Abstriche für den Interessenten. Mehr Details liest du hier.

Donnerstag, 20. August

17.44 Uhr: Corona-Fall bei VW-Tochter

Bei der VW-Tochter Sitech in Wolfsburg gibt es einen Corona-Fall.

Ein Mitarbeiter habe sich im Urlaub angesteckt, und befinde sich – genau wie alle ermittelten Kontaktpersonen – in häuslicher Quarantäne, sagte ein Sitech-Sprecher den „Wolfsburger Nachrichten“.

11.15 Uhr: ID.4-Serienproduktion startet in Zwickau!

VW treibt seine Elektro-Offensive weiter voran! Nach dem ID.3, der im September ausgeliefert werden soll, steht der ID.4 bereits in den Startlöchern. Dabei soll es sich um den ersten Elektro-SUV aus dem Hause VW handeln. Wie VW vor wenigen Minuten bekannt gab, startet die Serienproduktionjetzt am Werk in Zwickau. Die Weltpremiere erfolgt dann Ende September.

„Mit dem ID.4 erweitert Volkswagen sein Angebot um ein vollelektrisches Fahrzeug im weltweit größten Wachstumssegment, der Klasse der kompakten SUV“, sagt Ralf Brandstätter, CEO der Marke Volkswagen. Auch E-Mobilitätsvorstand Thomas Ulbrich freut sich: „Wir liegen im Transformationsprozess der Marke Volkswagen in Richtung E-Mobilität voll im Zeitplan. Nach dem ID.3 folgt nun der ID.4. Der erfolgreiche Start der Serienproduktion des ID.4 ist mit Blick auf die großen gesellschaftlichen Herausforderungen in den vergangenen Monaten eine außergewöhnliche Leistung, mein Lob und Dank geht deshalb vor allem an die Mannschaft von Volkswagen in Sachsen und alle Mitglieder des ID-Teams.“

Die VW-Pläne für Zwickau sind groß: Rund 300.000 E-Autos sollen im ersten vollelektrischen Produktionsjahr 2021 vom Band rollen.

Mittwoch, 19. August

14.00 Uhr: Auto-Experte Dudenhöffer mit ernüchternder Prognose

Au weia! Ganz bittere Nachrichten für VW: Diese Berechnungen von Automobil-Experte Ferdinand Dudenhöffer dürfte dem Konzern so gar nicht gefallen. Pro Fahrzeug macht VW über alle Marken hinweg demnach konzernübergreifend einen Verlust von 415 Euro. Der Verlust von VW allein beträgt 313 Euro. Auch andere VW-Töchter schneiden schlecht ab. Freuen darf sich hingegen die VW-Marke Porsche. Letzter Hoffnungsträger für die Wolfsburger: Der ID.3. Mehr dazu >>> hier.

10.00 Uhr: Urlaub mit dem ID.3? Für Diess möglich, doch dann fällt ihm etwas auf

Während der Werksferien von VW nutzt Konzern-Chef Herbert Diess die Zeit, um mit der Familie nach Italien zu reisen. Dafür stieg der VW-Chef in den ID.3 und machte sich gen Süden auf. Auf dem Karriereportal Linkedin erzählt Diess von seinen Erfahrungen und postet auch fleißig Bilder von sich selbst am Steuer. Das regelmäßige Laden sei dabei kein Problem. Doch bei zwei Sachen gebe es noch Nachbesserungsbedarf. >>> Mehr hier.

Dienstag, 18. August

16.00 Uhr: Spott für VW-Tochter Porsche

VW-Tochter Porsche erntet aktuell Spott und Häme. Grund dafür ist ein Software-Update – ausgerechnet für den E-Flitzer Porsche Taycan! Das Update soll den E-Autos eine bessere Ladefunktion, eine digitale Cockpit-Anzeige, eine Verbesserung des Stop-and-Go-Betriebs sowie die Speicherung der Sitzposition bei Fahrerwechsel zur Verfügung stellen. Doch das „Over-the-air-Update“ - also per Funk - ist nicht so einfach, wie erhofft. Das Update muss in einem Porsche-Zentrum durchgeführt werden. Vor allem die Diskepanz zu Konkurrent Tesla wird deutlich: Dort geht das in jeder Werkstatt.

Freitag, 14. August

21.30 Uhr: Spitzenaffäre nimmt dramatische Entwicklung

Dramatische Entwicklung in der VW-Abhöraffäre! Ein ehemaliger VW-Manager soll den Konzern ausspioniert und wichtige Konferenzen mitgeschnitten haben. Und das mehr als ein Jahr lang. Bei den Gesprächen soll es nach Informationen des „Business Insiders“ darum gegangen sein, sich nach 40 Jahren Zusammenarbeit mit Prevent von eben jenem Zulieferer zu trennen. Jetzt soll der mutmaßliche Verdächtige der VW-Abhöraffäre nach Informationen von News38 tot sein. Er ist in seinem Auto verbrannt. Die Feuerwehr fand das Fahrzeug am Montag brennend auf einem Feldweg.

Bristant: Anfang der Woche kam raus, dass das Haus des mutmaßlichen VW-Spitzels wohl Ende Mai abgebrannt ist. Das Brisante: Schon kurz nach dem Brand hätten Ermittler Spuren entdeckt, die auf Brandstiftung hindeuteten. Alle Hintergründe liest du hier.