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VW: Identität geklärt! Verbrannte Leiche ist mutmaßlicher Spion

Foto: news38.de

Helmstedt/Wolfsburg/Braunschweig. Jetzt ist es offiziell bestätigt. Die Identität des toten Mannes, der am 10. August in einem völlig ausgebrannten Auto auf einem Feldweg in Helmstedt gefunden wurde, ist geklärt.

Vieles deutete bereits zu diesem Zeitpunkt darauf hin, dass es sich um den VW-Mitarbeiter handeln könnte, der im Verdacht stand, als Spitzel über Monate interne Gespräche mitgeschnitten und veröffentlicht zu haben.

VW: Verbrannter in Auto ist mutmaßlicher VW-Spitzel!

Am 10. August fanden die Einsatzkräfte den völlig verkohlten Wagen nahe des Ortes Rottorf bei Grasleben – und bargen eine männliche Leiche.

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Das ist VW:

  • Die Volkswagen AG wurde 1937 gegründet
  • Zum Konzern gehören auch die Marken Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini und Porsche
  • 2018 fertigten die Wolfsburger rund 40 Modelle unter dem Namen Volkswagen
  • Im Jahr 2019 waren rund 22 Prozent aller Neuzulassungen Autos von VW

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Wie die Staatsanwaltschaft Braunschweig bestätigte, soll es sich dabei um den mutmaßlichen VW-Spitzel handeln.

+++ VW Abhöraffäre: Mutmaßlicher Spitzel bei Brand im Kreis Helmstedt gestorben? Bericht über Abschiedsbrief +++

Mutmaßlicher VW-Spitzel: Hinweise auf Suizid

„Die DNA-Analyse hat bestätigt, dass es sich bei dem Verstorbenen um den Halter des Kfz handelt“, so Staatsanwalt Christian Wolters gegenüber news38.de.

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Mehr zu VW:

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„Zudem liegen nach dem derzeitigen Ermittlungsstand Anhaltspunkte dafür vor, dass es sich um einen Suizid handelt“ – die Ermittlungen in Richtung eines Selbstmordes seien aber noch nicht abgeschlossen. (dv, kv, ck

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Anmerkung der Redaktion

Normalerweise berichten wir nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

Wer unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leidet oder jemanden kennt, der daran leidet, kann sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen.

Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.