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VW: Mitarbeiter hoffen auf diese Änderung – doch ER macht einen Strich durch die Rechnung

VW-Mitarbeiter dürfte diese Änderung aufatmen lassen. (Symbolbild)
VW-Mitarbeiter dürfte diese Änderung aufatmen lassen. (Symbolbild)
Foto: imago images / regios24

Wolfsburg. VW hat mit den Folgen der Corona-Krise zu kämpfen, das ist kein Geheimnis. Von der IG Metall gab es eine Idee, wie man die Situation für den Automobil-Konzern und deren Mitarbeiter erleichtern könne. Doch so nicht mit VW.

Wie der „Münchner Merkur“ durch die hauseigene Webseite Volkswagen-net erfahren haben soll, war die Einführung der Vier-Tage-Woche bei VW im Gespräch. IG-Metall-Chef Jörg Hoffmann denkt, dass diese Änderungen durchaus positiv sei.

VW: „Wir brauchen eine Vier-Tage-Woche nicht“

Es wäre „wäre die Antwort auf den Strukturwandel in Branchen wie der Autoindustrie.“ Damit ließen „sich Industriejobs halten, statt sie abzuschreiben“. Dabei sei ihm ein Lohnausgleich für VW-Mitarbeiter wichtig, damit die Mitarbeiter sich die Vier-Tage-Woche leisten können.

Doch diese Idee kommt für VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh überhaupt nicht in Frage. In der internen Erklärung schreibt er, dass die „Auslastung der Produktion im zweiten Halbjahr“ die Beschäftigung aller VW-Mitarbeiter sichere.

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Das ist VW:

  • Die Volkswagen AG wurde 1937 gegründet
  • Zum Konzern gehören auch die Marken Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini und Porsche
  • 2018 fertigten die Wolfsburger rund 40 Modelle unter dem Namen Volkswagen
  • Im Jahr 2019 waren rund 22 Prozent aller Neuzulassungen Autos von VW

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VW-Betriebsratschef sagt, die Lage sei „so, dass wir eine Vier-Tage-Woche nicht brauchen.“

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Laut dem „Münchner Merkur“ hat das Wort von Osterloh viel Gewicht. Er ist nicht nur langjähriger Vorsitzender des Gesamt- und Konzernbetriebsrats von VW, er sitzt auch im Präsidium des VW Aufsichtsrats.

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Außerdem gehört er zum Vorstand der IG Metall. Diese Entscheidung dürfte die meisten VW-Mitarbeiter wohl nicht freuen. (ldi)