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VW: Dieselskandal! Gute Nachrichten für rund 50 000 Kunden!

Es gibt gute Nachrichten im Dieselskandal für über 50.000 VW-Kunden!
Es gibt gute Nachrichten im Dieselskandal für über 50.000 VW-Kunden!
Foto: dpa

Tolle Nachrichten für tausende VW-Kunden!

Nach den jüngsten Urteilen des Bundesgerichtshofs (BGH) zum Abgasskandal stellt der VW-Konzern weiteren rund 50 000 Dieselkunden Schadenersatz in Aussicht – für eine bestimmte Gruppe unter den Klägern.

VW: Schadensersatz für tausende Kunden – SIE können profitieren

Es handelt sich dabei um Einzelkläger, mit denen VW über Anwaltskanzleien bereits Gespräche über ein Vergleichsangebot führt. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus dem Unternehmen. Davon seien die Verhandlungen in etwa 7000 Fällen inzwischen erfolgreich beendet.

Sie sollen Einmalzahlungen erhalten, die jeweils individuell berechnet werden. Wer das Geld annimmt, kann auch das Auto behalten. Die Alternative ist, das Urteil im eigenen Verfahren abzuwarten, bei dem sich die Richter an der BGH-Auslegung orientieren dürften.

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Dann können Kläger unter Umständen den Kaufpreis abzüglich eines Betrags für die Nutzung des Fahrzeugs erhalten - sie müssen den Wagen im Rahmen dieser „Rückabwicklung“ jedoch an Volkswagen zurückgeben.

So wollen die Wolfsburger weiter vorgehen

Der Konzern peilt damit die Entschädigung der Mehrzahl der ungefähr 60 000 übrigen Dieselfahrer an, die außerhalb der Musterklage von Verbraucherschützern eigene Prozesse eingeleitet hatten und deren Verfahren vor deutschen Gerichten noch anhängig sind.

Die meisten der anspruchsberechtigten Fälle will der Autobauer nun bis zum Jahresende mit Hilfe der neuen Vergleichsangebote vom Tisch haben. Es wird mit einer Annahmequote von 75 Prozent gerechnet.

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Wegen der Vielfalt der Konstellationen gebe es keine einheitliche „Auszahlungsmatrix“, jeder Fall müsse einzeln geregelt werden. Dabei kommt es etwa auf die Nutzungsdauer und das Alter an.

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Das ist VW:

  • Die Volkswagen AG wurde 1937 gegründet
  • Zum Konzern gehören auch die Marken Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini und Porsche
  • 2018 fertigten die Wolfsburger rund 40 Modelle unter dem Namen Volkswagen
  • Im Jahr 2019 waren rund 22 Prozent aller Neuzulassungen Autos von VW

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So liefen die Sammelverfahren nach dem Dieselskandal

In dem Sammelverfahren hatten der Konzern und der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) nach reichlich Streit einen außergerichtlichen Vergleich erzielt. Demnach bekommen die teilnehmenden Dieselkunden je nach Fahrzeug zwischen 1350 und 6257 Euro.

Zu mehr als 95 Prozent ist die Abwicklung der hierbei angenommenen Vergleiche mittlerweile abgeschlossen. Insgesamt hatte Volkswagen bei gut 265.000 Klagen Ansprüche als berechtigt erachtet.

Die obersten Zivilrichter entschieden hier in weiten Teilen zugunsten des Klägers, setzten aber auch Leitplanken für ähnlich gelagerte Fälle. VW kündigte an, in einem Großteil der offenen Verfahren auf die Kunden zugehen zu wollen. Im Juli folgten weitere BGH-Urteile. (vh/mit dpa)