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VW: Enttäuschung für Kunden – dieses Modell ist vorerst nicht mehr bestellbar

Bestellstopp für den VW E-Up: Aktuell warten Kunden bis zu 16 Monate auf die Auslieferung ihres Modells.
Bestellstopp für den VW E-Up: Aktuell warten Kunden bis zu 16 Monate auf die Auslieferung ihres Modells.
Foto: Volkswagen AG

Wolfsburg. E-Autos liegen aktuell voll im Trend. Der Grund: Die Bundesregierung setzte durch eine Kaufprämie Kaufanreize, die in der Corona-Krise sogar erhöht wurden. Wer sich ein E-Auto für weniger als 40.000 Euro kauft, kann sich über eine Prämie von bis zu 9.000 Euro freuen.

Auch VW bekommt zu spüren, dass Autofahrer immer häufiger auf Elektro-Fahrzeuge zurück greifen. Die Nachfrage ist mittlerweile so enorm gestiegen, dass VW für den E-Up vorerst keine Bestellungen mehr entgegen nimmt.

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VW kommt nicht hinterher: Bestellstopp für E-Up

Wie mehrere Branchenportale berichten, beträgt die Wartezeit des VW-Autos mittlerweile mehr als 16 Monate.

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Das ist VW:

  • Die Volkswagen AG wurde 1937 gegründet
  • Zum Konzern gehören auch die Marken Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini und Porsche
  • 2018 fertigten die Wolfsburger rund 40 Modelle unter dem Namen Volkswagen
  • Im Jahr 2019 waren rund 22 Prozent aller Neuzulassungen Autos von VW

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Heißt auch: Wer jetzt einen E-Up bestellt, kommt nicht mehr in den Genuss der Kaufprämie. Um den Kunden damit verbundenen Frust zu ersparen, hat VW die Bestellmöglichkeit erstmal eingestellt.

Wie eine Sprecherin gegenüber die berichtet, sei erstmal nicht absehbar, wie lange der Bestellstopp anhält. Ob der E-Up überhaupt noch einmal angeboten wird, darf bezweifelt werden.

„Es war fast so, als ob alle E-Up-Interessenten gleichzeitig auf den Bestellknopf gedrückt haben“

VW-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann erklärt gegenüber „kfz-betrieb“: „Es war fast so, als ob alle e-Up-Interessenten gleichzeitig auf den Bestellknopf gedrückt haben.“ Im Juli seien so viele e-Ups verkauft worden, „wie sonst etwa in einem Dreivierteljahr“.

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Allein in den ersten drei Monaten diesen Jahres war das Modell 20.000 Mal bestellt worden, gab VW bereits im April bekannt. Damit war das geplante Kontingent für 2020 schon erschöpft.

VW setzt auf ID.-Familie

Die Zukunft beim Autobauer heißt: ID. Mit dem ID.3 hat VW bereits das erste vollelektrische Modell auf den Markt gebracht. Mit dem ID.4 folgt bald ein SUV. Auch ein Elektro-Bus und der ID.1 sind bereits in Planung.

Betriebsratschef Bernd Osterloh glaubt durchaus, dass die neue Flotte es mit Tesla aufnehmen kann. Er schickt einen Kampfansage an den US-Hersteller >> hier mehr dazu) (mb)